
Die große Kunst der Untertreibung, einnehmend und zurückhaltend. So beginnt das selbstbetitelte Debüt von People Press Play. Synthetische Klänge formen Echoschleifen, die ganz ähnlich auch aus der Gitarre von Kevin Shields kommen könnten, die Rhythmen holen Luft, eine nonchalante Frauenstimme changiert zwischen entspanntem Jazz und sparsamen Easy Listening, entspannt, zurückgelehnt. My Bloody Valentine und My Funny Valentine. Vier Menschen - Sara Savery, Anders Remmer, Jesper Skaaning und Thomas Knak - und ihr sorgsames Spiel mit Klängen.
Die Zutaten sind wohl gewählt, die Atmosphäre intim und nahe am Ohr. Noch immer ist da die Liebe zu repetetiven Strukturen, Wiederholung und Modulation, wie sie drei von ihnen, die Jungs, schon seit Mitte der Neunziger Jahre gemeinsam pflegen. Future 3 heißt das gemeinsame Projekt, drei Alben und zwölf Jahre alt. Aber People Press Play ist etwas anderes als nur Future 3 plus Sängerin. Mehr Atem, mehr Raum, eine intensive Zeit im Tonstudio. Analoge Instrumente stehen oft gleichberechtigt neben digitalen Ressourcen, Sound- und Songwriting gehen Hand in Hand. Noch immer hört man die Leidenschaft für die minimale Konzeptmusik eines Steve Reichs oder Brian Eno, noch hallt die Liebe zum Dub durch das selbstbetitelte Debüt. Gleichzeitig aber fügt sich alles in einem fast schon klassischen Bandkontext. Digitale und analoge Momente finden wirklich ineinander, jeder Ton ist wichtig, nicht nur Ornament.
"Always wrong" ist eine melancholische Herzensangelegenheit, umspült von pluckernden Zwischentönen, Electronic Folk aus der Echokammer. "These Days" ist klar konturierter Elektropop, treibend, elegant, oszillierend. "Stop" beschließt das Album schließlich mit einer schwerelosen wall of sound, weißem Rauschen, ein Bass in der Brandung.
Alle beteiligten Künstler sind auch weiterhin in ihren Soloprojekten aktiv: Savery (Sara Savery), Dub Tractor (Anders Remmer), Acustic (Jesper Skaaning) und Opiate (Thomas Knak). Im Februar ist zudem eine EP des Future 3-Ablegers System via Rump Recordings erschienen.
Die Zutaten sind wohl gewählt, die Atmosphäre intim und nahe am Ohr. Noch immer ist da die Liebe zu repetetiven Strukturen, Wiederholung und Modulation, wie sie drei von ihnen, die Jungs, schon seit Mitte der Neunziger Jahre gemeinsam pflegen. Future 3 heißt das gemeinsame Projekt, drei Alben und zwölf Jahre alt. Aber People Press Play ist etwas anderes als nur Future 3 plus Sängerin. Mehr Atem, mehr Raum, eine intensive Zeit im Tonstudio. Analoge Instrumente stehen oft gleichberechtigt neben digitalen Ressourcen, Sound- und Songwriting gehen Hand in Hand. Noch immer hört man die Leidenschaft für die minimale Konzeptmusik eines Steve Reichs oder Brian Eno, noch hallt die Liebe zum Dub durch das selbstbetitelte Debüt. Gleichzeitig aber fügt sich alles in einem fast schon klassischen Bandkontext. Digitale und analoge Momente finden wirklich ineinander, jeder Ton ist wichtig, nicht nur Ornament.
"Always wrong" ist eine melancholische Herzensangelegenheit, umspült von pluckernden Zwischentönen, Electronic Folk aus der Echokammer. "These Days" ist klar konturierter Elektropop, treibend, elegant, oszillierend. "Stop" beschließt das Album schließlich mit einer schwerelosen wall of sound, weißem Rauschen, ein Bass in der Brandung.
Alle beteiligten Künstler sind auch weiterhin in ihren Soloprojekten aktiv: Savery (Sara Savery), Dub Tractor (Anders Remmer), Acustic (Jesper Skaaning) und Opiate (Thomas Knak). Im Februar ist zudem eine EP des Future 3-Ablegers System via Rump Recordings erschienen.
People Press Play: S/T
Girl
People Press Play
3:44
Always Wrong
People Press Play
3:56
These Days
People Press Play
3:49
That Walk
People Press Play
3:09
Hanging On
People Press Play
3:08
Frail
People Press Play
3:56
Studio
People Press Play
3:29
Before Me
People Press Play
3:54
Everything
People Press Play
4:11
Stop
People Press Play
5:13
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