
This is what it is, and what is is right. I Might Be Wrong betreten die Welt mit einem herrlichen Debütalbum. "It Tends To Flow From High To Low" ist brüchige und erhabene Popmusik. die sich die Entscheidung zwischen Indiepopgesten, Stromrhythmus und Songwritermelancholie sehr elegant verkneift. Tobias Siebert (Klez.E, Delbo, Phillip Boa) produzierte das Album schon zum zweiten, diesmal noch umwerfenderen Mal. So fand das Kollektiv Zeit und Raum zur Bandwerdung.
You've got to search and find what you've lost.
You've got to search and fight for what you love.
Zwischen Pop und Trübsal, Indie-Elektronik und Songwriterperlen finden I Might Be Wrong endlich ihr Debütalbum. Das von Tobias Siebert (Klez.E, Delbo, Phillip Boa) produzierte "It Tends To Flow From High To Low" glänzt und schimmert so, wie man es nach den Jahren des Werdens nur erwarten konnte. Schon einmal fast fertig, war es zunächst einer Computerlaune zum Opfer gefallen, war fort und blieb verschwunden. Doch aus schöner Asche steigt nun ein herrliches neues Werk, besser und jünger und mutiger als zuvor. Tragischer, mühsamer und besser kann das alles doch gar nicht beginnen.
Voller Wechsel und oft bezaubernd ist die Geschichte dieser Band. Als Palmpeaches und zarte Idee geboren, war sie nacheinander und oft zeitgleich Wohnzimmerprojekt, Spielplatz, Herzensangelegenheit, Produzentenplan, um schließlich als Band im Leben anzukommen. Ein Versprechen und ein Test der Möglichkeiten war da das selbstbetitelte EP-Debüt vor drei Jahren. Die Unsicherheit der frühen Tage so anmutig wie deutlich wiedergebend, ließ es doch den Atem stocken: Da war junge, bezaubernde Popmusik, herzlich und betrübt, die auf Entdeckung zu warten schien und die sich doch nicht anpreisen wollte. Aber ja doch: Die Musik, die sprach für sich, und sie hat seitdem neue, schöne und deutliche Worte in sich entdeckt.
Die Stimme, die sie formuliert, stand und steht stets im Zentrum der Bandgeschichte und im Inneren der Lieder. In den Worten und Melodien Lisa von Billerbecks leben erschütterter Optimismus und herzwarme Trauer. Sie nähern sich Freuden mit Vorsicht, und sie erschüttern, indem sie das Drama vermeiden. "You could never write a word about my life", stellt sie schmucklos fest und hebt damit Welten aus den Angeln. Die Verzweiflung einer Cat Power und der bewegende Minimalmismus einer Alison Statton treffen sich hier, umgeben von herzlich pluckernder, gern zappeliger und sogar süßer Popmusik, und könnten sich besser nicht aufgehoben wissen.
Nach Jahren des Wechselns und Wachsens haben sich I Might Be Wrong auf einen Moment geeinigt. Von hier an sind sie fünf, von nun an sind sie wunderschön. Mit »It Tends To Flow From High To Low« hat das Werden vorerst ein Ende. Wir begrüßen das Neue und bleiben gespannt.
You've got to search and find what you've lost.
You've got to search and fight for what you love.
Zwischen Pop und Trübsal, Indie-Elektronik und Songwriterperlen finden I Might Be Wrong endlich ihr Debütalbum. Das von Tobias Siebert (Klez.E, Delbo, Phillip Boa) produzierte "It Tends To Flow From High To Low" glänzt und schimmert so, wie man es nach den Jahren des Werdens nur erwarten konnte. Schon einmal fast fertig, war es zunächst einer Computerlaune zum Opfer gefallen, war fort und blieb verschwunden. Doch aus schöner Asche steigt nun ein herrliches neues Werk, besser und jünger und mutiger als zuvor. Tragischer, mühsamer und besser kann das alles doch gar nicht beginnen.
Voller Wechsel und oft bezaubernd ist die Geschichte dieser Band. Als Palmpeaches und zarte Idee geboren, war sie nacheinander und oft zeitgleich Wohnzimmerprojekt, Spielplatz, Herzensangelegenheit, Produzentenplan, um schließlich als Band im Leben anzukommen. Ein Versprechen und ein Test der Möglichkeiten war da das selbstbetitelte EP-Debüt vor drei Jahren. Die Unsicherheit der frühen Tage so anmutig wie deutlich wiedergebend, ließ es doch den Atem stocken: Da war junge, bezaubernde Popmusik, herzlich und betrübt, die auf Entdeckung zu warten schien und die sich doch nicht anpreisen wollte. Aber ja doch: Die Musik, die sprach für sich, und sie hat seitdem neue, schöne und deutliche Worte in sich entdeckt.
Die Stimme, die sie formuliert, stand und steht stets im Zentrum der Bandgeschichte und im Inneren der Lieder. In den Worten und Melodien Lisa von Billerbecks leben erschütterter Optimismus und herzwarme Trauer. Sie nähern sich Freuden mit Vorsicht, und sie erschüttern, indem sie das Drama vermeiden. "You could never write a word about my life", stellt sie schmucklos fest und hebt damit Welten aus den Angeln. Die Verzweiflung einer Cat Power und der bewegende Minimalmismus einer Alison Statton treffen sich hier, umgeben von herzlich pluckernder, gern zappeliger und sogar süßer Popmusik, und könnten sich besser nicht aufgehoben wissen.
Nach Jahren des Wechselns und Wachsens haben sich I Might Be Wrong auf einen Moment geeinigt. Von hier an sind sie fünf, von nun an sind sie wunderschön. Mit »It Tends To Flow From High To Low« hat das Werden vorerst ein Ende. Wir begrüßen das Neue und bleiben gespannt.
I Might Be Wrong: It Tends To Flow ...
Always North
I Might Be Wrong
Cold Comfort
I Might Be Wrong
Decor D'accord
I Might Be Wrong
Lightning Stripes, Then Rain
I Might Be Wrong
One Room Second Try
I Might Be Wrong
Paternoster Patrol
I Might Be Wrong
Repeat Rewind
I Might Be Wrong
She Knits Lakes
I Might Be Wrong
We Don't Wear Colours
I Might Be Wrong
Library Day
I Might Be Wrong
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