
Ein paar Worte zu einem Paar Songs. Jeweils einer auf jeder Seite. Eine Vinyl-Single, das klassische Medium von Popeuphorien und Underground-Aufrichtigkeit. Und eine Band, die um beides weiß. Die Pop meint und ihr Anliegen mit unaufdringlicher Verbindlichkeit formuliert. Hier reist eine Band in eigener Sache.
Jersey haben, kurz nach ihrem selbstbetitelten Debütalbum, zwei neue Songs aufgenommen. "Touch the ground" der eine, "Woody" der andere. Luftige, schwelgende Arrangements, mal mit, mal ohne Worte. Zwei Lieder, die ihre Geheimnisse nicht mit den ersten Takten verraten. Die mit losen Gitarrenakkorden beginnen, und mit einem unverschämt nonchalant groovendem Schlagzeugtakt. Die in losen Gitarrenakkorden münden. Und die zwischendurch all das formulieren, wofür wir unser Herz einmal an die Musik verloren haben: die Sehnsucht, die Melancholie, verhaltenes Stürmen und ganz zartes Drängen. Das Störgeräusch und die Euphorie, den mehrstimmigen Gesang, die gegenläufigen Gitarrenfiguren.
Jersey sind Marion Gerth und Florian Zimmer (beide früher Fred Is Dead, der eine noch immer Iso 68), sind Max Punktezahl (Notwist, Contriva) und Noel Rademacher (dessen Songwriter-Debüt ebenfalls vor kurzem bei Lok-Musik erschienen ist). Neu in der Band ist Schlagzeuger Andi Haberl, und das rechtzeitig zur anstehenden Konzertreise, die Jersey u.a. an der Seite von Broadcast nach Frankreich, Belgien und Holland führen wird.
Clemens Niedenthal
Jersey haben, kurz nach ihrem selbstbetitelten Debütalbum, zwei neue Songs aufgenommen. "Touch the ground" der eine, "Woody" der andere. Luftige, schwelgende Arrangements, mal mit, mal ohne Worte. Zwei Lieder, die ihre Geheimnisse nicht mit den ersten Takten verraten. Die mit losen Gitarrenakkorden beginnen, und mit einem unverschämt nonchalant groovendem Schlagzeugtakt. Die in losen Gitarrenakkorden münden. Und die zwischendurch all das formulieren, wofür wir unser Herz einmal an die Musik verloren haben: die Sehnsucht, die Melancholie, verhaltenes Stürmen und ganz zartes Drängen. Das Störgeräusch und die Euphorie, den mehrstimmigen Gesang, die gegenläufigen Gitarrenfiguren.
Jersey sind Marion Gerth und Florian Zimmer (beide früher Fred Is Dead, der eine noch immer Iso 68), sind Max Punktezahl (Notwist, Contriva) und Noel Rademacher (dessen Songwriter-Debüt ebenfalls vor kurzem bei Lok-Musik erschienen ist). Neu in der Band ist Schlagzeuger Andi Haberl, und das rechtzeitig zur anstehenden Konzertreise, die Jersey u.a. an der Seite von Broadcast nach Frankreich, Belgien und Holland führen wird.
Clemens Niedenthal
Jersey: Touch The Ground / Woody
Touch The Ground
Jersey
4:05
Woody
Jersey
4:18
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