
Das Quietschen von Fingerkuppen auf Gitarrensaiten. Die sonore Rückkopplung eines Tonabnehmers. Die schwingende Hallspirale eines Röhrenverstärkers. Damit beginnt "Separate Chambers". Und mit den Menschen und den Instrumenten dazwischen. Neugierig, zurückgelehnt, leichtfüßig in Momenten, an denen sich contriva vor drei Jahren mit melancholischem Blick verabschiedet hatte. "If you had stayed..." war nicht nur dem Namen nach ihre bis dato schwermütigste Platte - "Separate Chambers" ist nun ihre leichtfüßigste geworden. Eine swingende Nonchalance, zu der man auf dem federnden Holzboden einer alten Turnhalle tanzen möchte, während die Abendsonne durch die großen Fenster blinzelt.
An so einem Ort mag man sich contriva, mag man sich Masha Qrella (Mina, NMFarner) , Max Punktezahl (Jersey, the Notwist, Saroos) , Rike Schuberty (Masha Qrella, Noel) und Hannes Lehmann (Mina) vorstellen. Vier Freunde auf dem Weg vom Früher ins Morgen. Jeder von ihnen ein Songwriter, weswegen auch dieses contriva-Album wieder eine gemeinsame Autorenschaft kennzeichnet. Vier Menschen und die Instrumente. Und der Raum, der sie miteinander verbindet, der sich füllt mit den Stimmungen und den Tönen. Mit kleinen, großen Liedern, immer näher am Popsong als an instrumentaler Konzeptmusik. Am Ende des Tages ist alles Melodie. Momente der Hymne, wenn Violine und Orgel elegisch werden. Dann wieder der weite Blick zum Horizont, wenn sich zwei Gitarrenfiguren miteinander verweben. Der Bass verteilt Konturen, präzise, unprätentiös.
"before" beginnt mit einer Akustikgitarre auf der Veranda und wird bald von einem fuzzy Bass in den Club getragen. Ein Spätsommersong mit glitzerndem Gesang. "bluebootle" vertieft sich in die Gitarren. "number me" ist ein Stück Ausflugsmusik, akustische und elektrische Instrumente, dicht beisammen und doch atmend und offen. "i can wait" schließlich ist voll von intimer Lakonie, Songwritersoul in Lauerstellung, ein eindrücklicher Schlussakkord.
"Separate Chambers" wurde an verschiedenen Orten in und um Berlin aufgenommen. Meistens mit Norman Nitzsche (Mina, NMFarner), der das Album auch gemischt und gemastert hat. Gelegentlich mit Andreas Haberl (Jersey) am Schlagzeug und mit Tobias Hett an der Violine.
An so einem Ort mag man sich contriva, mag man sich Masha Qrella (Mina, NMFarner) , Max Punktezahl (Jersey, the Notwist, Saroos) , Rike Schuberty (Masha Qrella, Noel) und Hannes Lehmann (Mina) vorstellen. Vier Freunde auf dem Weg vom Früher ins Morgen. Jeder von ihnen ein Songwriter, weswegen auch dieses contriva-Album wieder eine gemeinsame Autorenschaft kennzeichnet. Vier Menschen und die Instrumente. Und der Raum, der sie miteinander verbindet, der sich füllt mit den Stimmungen und den Tönen. Mit kleinen, großen Liedern, immer näher am Popsong als an instrumentaler Konzeptmusik. Am Ende des Tages ist alles Melodie. Momente der Hymne, wenn Violine und Orgel elegisch werden. Dann wieder der weite Blick zum Horizont, wenn sich zwei Gitarrenfiguren miteinander verweben. Der Bass verteilt Konturen, präzise, unprätentiös.
"before" beginnt mit einer Akustikgitarre auf der Veranda und wird bald von einem fuzzy Bass in den Club getragen. Ein Spätsommersong mit glitzerndem Gesang. "bluebootle" vertieft sich in die Gitarren. "number me" ist ein Stück Ausflugsmusik, akustische und elektrische Instrumente, dicht beisammen und doch atmend und offen. "i can wait" schließlich ist voll von intimer Lakonie, Songwritersoul in Lauerstellung, ein eindrücklicher Schlussakkord.
"Separate Chambers" wurde an verschiedenen Orten in und um Berlin aufgenommen. Meistens mit Norman Nitzsche (Mina, NMFarner), der das Album auch gemischt und gemastert hat. Gelegentlich mit Andreas Haberl (Jersey) am Schlagzeug und mit Tobias Hett an der Violine.
Contriva: Separate Chambers
Good To Know
Contriva
4:03
Unhelpful
Contriva
4:02
Before
Contriva
4:12
Say Cheese
Contriva
3:36
Bluebottle
Contriva
4:27
Florida / Lay-by
Contriva
3:15
Centipede
Contriva
8:21
Number Me
Contriva
3:18
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3:54
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4:10
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4:39
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