Heutzutage scheint es fast unmöglich, den Blick zurück, in die Vergangenheit, zu vermeiden: Wir dokumentieren jeden Aspekt unseres Lebens mit Kameras, die dasselbe Geräusch von sich geben wie ihre analogen Vorgängermodelle, wir messen unser reales Ich mit hoffnungsvoller Resignation an selbstkreierten Onlineprofilen - wo immer es geht, ändern und schönen wir die Spuren, die unser Leben hinterlässt. Wenn Perfektion in greifbare Nähe rückt, sollte man sie auch anstreben, suggeriert die Weisheit der Stunde.
Um fair zu sein: Perfektion kann das Leben erheblich vereinfachen. Sie ist bequem, attraktiv, leicht zu schlucken und erfreut das Herz. Und sie ist gleichzeitig furchtbar langweilig. Auch wenn wir ihr ein paar freundliche, eingängige Hooks verdanken, schenkt uns glatte Perfektion im Pop nie, wirklich nie einzigartige Momente.
Hier kommt Telekinesis ins Spiel, ein offenes Soloprojekt, dass auf der Bühne um weitere Mitspieler ergänzt wird. Der Mann hinter diesem Gedankenexperiment, Michael Lerner, schreibt, singt und performt alle Songs, legt eine grenzenlose Verehrung für Japan an den Tag, ohne jemals dort gewesen zu sein, spielt Schlagzeug wie kein anderer, singt ohne Angst vor Konsequenzen - und schaut niemals freiwillig zurück.
Sicher, im Notfall - und unter Androhung lebensbedrohlicher Konsequenzen - könnte man seinen Kopf mit Gewalt nach hinten drehen, doch Michaels Songs sind so irrsinnig eingängig, und er trägt sie in einem derartigen Tempo vor, dass ihre mitreißende Dynamik die Option des Innehaltens oder Umkehrens schon im Ansatz negiert. Darin ähneln sie den hakenbesetzten Fangketten amerikanischer Polizeisperren: Wer hier zurücksetzt, zerfetzt seine Reifen - keine schöne Konsequenz.
Diese Philosophie des ewigen Voran, der linearen Vorwärtsbewegung, findet sich auch in Michaels Texten wieder, in großherzigen Songs, die ungefiltert und direkt aus dem Bauch herausströmen.
Telekinesis beschreibt die Geografie der Träume, eine Auszeit im Ausland, Liebesbriefe aus Liverpooler Cafés, die Küste Carolinas, Tokio und alles, was dazwischen liegt: eine Reise, die erst noch stattfinden muss. Und dieser atemlose Rundumschlag ist absolut perfekt - aber nicht, weil jemand im Nachhinein daran herumgefeilt hätte. Es hat sich einfach so ergeben. ~ Chris Walla, Januar 2009
Telekinesis ist Michael Benjamin Lerner (Schlagzeug, Gitarre & Vocals). Auf Tour wird er von Chris Staples (Gitarre), David Broecker (Bass, Gitarre) und Jonie Broecker (Bass & Keyboards) begleitet. Alle Bandmitglieder leben in Seattle, WA.
Das Album "Telekinesis!" wurde von Chris Walla (Death Cab for Cutie, The Decemberists, Tegan & Sara) aufgenommen, produziert und abgemischt. Jeder der Songs wurde von Walla und Lerner an einem einzigen Tag auf Analogmaterial festgehalten und fertig gemixt, bevor man den nächsten Track in Angriff nahm. Ihr ambitioniertes Ziel: den spontanen Enthusiasmus der Musik nie durch übertriebene Analyse zu sabotieren.
Als Bonusmaterial enthält die Veröffentlichung fünf Stücke der "Coast of Carolina"-EP, die bislang nur in den USA erhältlich war.
Um fair zu sein: Perfektion kann das Leben erheblich vereinfachen. Sie ist bequem, attraktiv, leicht zu schlucken und erfreut das Herz. Und sie ist gleichzeitig furchtbar langweilig. Auch wenn wir ihr ein paar freundliche, eingängige Hooks verdanken, schenkt uns glatte Perfektion im Pop nie, wirklich nie einzigartige Momente.
Hier kommt Telekinesis ins Spiel, ein offenes Soloprojekt, dass auf der Bühne um weitere Mitspieler ergänzt wird. Der Mann hinter diesem Gedankenexperiment, Michael Lerner, schreibt, singt und performt alle Songs, legt eine grenzenlose Verehrung für Japan an den Tag, ohne jemals dort gewesen zu sein, spielt Schlagzeug wie kein anderer, singt ohne Angst vor Konsequenzen - und schaut niemals freiwillig zurück.
Sicher, im Notfall - und unter Androhung lebensbedrohlicher Konsequenzen - könnte man seinen Kopf mit Gewalt nach hinten drehen, doch Michaels Songs sind so irrsinnig eingängig, und er trägt sie in einem derartigen Tempo vor, dass ihre mitreißende Dynamik die Option des Innehaltens oder Umkehrens schon im Ansatz negiert. Darin ähneln sie den hakenbesetzten Fangketten amerikanischer Polizeisperren: Wer hier zurücksetzt, zerfetzt seine Reifen - keine schöne Konsequenz.
Diese Philosophie des ewigen Voran, der linearen Vorwärtsbewegung, findet sich auch in Michaels Texten wieder, in großherzigen Songs, die ungefiltert und direkt aus dem Bauch herausströmen.
Telekinesis beschreibt die Geografie der Träume, eine Auszeit im Ausland, Liebesbriefe aus Liverpooler Cafés, die Küste Carolinas, Tokio und alles, was dazwischen liegt: eine Reise, die erst noch stattfinden muss. Und dieser atemlose Rundumschlag ist absolut perfekt - aber nicht, weil jemand im Nachhinein daran herumgefeilt hätte. Es hat sich einfach so ergeben. ~ Chris Walla, Januar 2009
Telekinesis ist Michael Benjamin Lerner (Schlagzeug, Gitarre & Vocals). Auf Tour wird er von Chris Staples (Gitarre), David Broecker (Bass, Gitarre) und Jonie Broecker (Bass & Keyboards) begleitet. Alle Bandmitglieder leben in Seattle, WA.
Das Album "Telekinesis!" wurde von Chris Walla (Death Cab for Cutie, The Decemberists, Tegan & Sara) aufgenommen, produziert und abgemischt. Jeder der Songs wurde von Walla und Lerner an einem einzigen Tag auf Analogmaterial festgehalten und fertig gemixt, bevor man den nächsten Track in Angriff nahm. Ihr ambitioniertes Ziel: den spontanen Enthusiasmus der Musik nie durch übertriebene Analyse zu sabotieren.
Als Bonusmaterial enthält die Veröffentlichung fünf Stücke der "Coast of Carolina"-EP, die bislang nur in den USA erhältlich war.
Telekinesis: Telekinesis!
Rust
Telekinesis
2:06
Coast Of Carolina
Telekinesis
3:31
Tokyo
Telekinesis
2:53
Look To The East
Telekinesis
3:14
Awkward Kisser
Telekinesis
1:44
Foreign Room
Telekinesis
3:30
Great Lakes
Telekinesis
2:54
Imaginary Friend
Telekinesis
2:53
All Of A Sud den
Telekinesis
3:42
Calling All Doctors
Telekinesis
3:03
I Saw Lightning
Telekinesis
2:22
Coast Of Carolina
Telekinesis
2:46
Plankton
Telekinesis
2:18
We Talk Thru Satellites
Telekinesis
0:55
One Step Forward
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