
The Humbucking Coil ist eine schizophrene Apparatur. Ein Tonabnehmer, der die bei einer elektrischen Gitarre sonst üblichen Störgeräusche, ihr weißes Rauschen, gerade dadurch eliminiert, das er sie verdoppelt. Zwei elektromagnetische Spulen schalten sich gegenseitig stumm. Übrig bleibt einzig der reine Ton der angeschlagenen Saite. Und das, was mit diesem Ton eben so angestellt wird.
Bernhard Fleischmann hat sein aktuelles Album nach dem etwa 50 Jahre alten Humbucking Coil benannt. So alt wie die moderne Popmusik, der Tonabnehmer, nicht der Künstler. Und Bernhard Fleischmann hat für The Humbucking Coil zur elektrisch verstärkten Gitarre gegriffen. Ein erstes, neugieriges Mal. The Humbucking Coil ist eine offene, atmende Platte geworden, mehr Resonanzkörper als Festplatte. Eine Entwicklung, die sich in Momenten schon auf seinem vorherigen Album Welcome Tourist abgezeichnet hatte. Zwischenzeitlich und im vergangenen Jahr dann das gemeinsam mit Herbert Weixelbaum entwickelte Projekt duo 505. Dort die Groovebox (Roland 505), hier die E-Gitarre (Humbucking Coil), dort die Mikroebenen der Klicks und Cuts, hier die transparente Wärme eine Röhrenmikrophons. Vibraphon, Klavier, Gitarre fließen hinein in einen immer noch elektronischen Arbeitsprozess. Und das Albumcover, diese graphische Strenge auf elfenbeinweißem Grund: ein visuelles Jazz-Zitat, dass sich mit der darin eingeschlagenen Musik ausgezeichnet versteht.
Acht Songs sind es geworden, Songs vor allem im Sinne von Melodie. Von Melancholie vielleicht. Songs, die schweben, schwelgen, die auch mal Einhalt gewähren. Aldebaran Waltz ist ein langsamer Abschied im Dreivierteltakt, im Hintergrund meint man, noch leise die Türe quietschen zu hören. Static grate eine ruhige Klavierminiatur, garniert mit den angezerrten, raschelnden Rhythmusstrukturen, wie man sie bisher und auch weiterhin von Bernhard Fleischmann kennt. Der Opener broken monitors euphorischer Zeitlupen-Pop im Band-Ambiente, sorgsam drapiert um eine verzögerte Gitarrenmelodie.
Das Aufnehmen, Assemblieren und Abmischen von The Humbucking Coil geschah einmal mehr gemeinsam mit und im Tonstudio von Christoph Amann. Ebenfalls einmal mehr war an diesem Prozess der Wiener Jazz- und Electronica-Verknüpfer Christof Kurzmann beteiligt, ein enger Freund nicht erst seit Bernhard Fleischmanns Debüt Poploops for Breakfast aus dem Jahr 1999.
Bernhard Fleischmann hat sein aktuelles Album nach dem etwa 50 Jahre alten Humbucking Coil benannt. So alt wie die moderne Popmusik, der Tonabnehmer, nicht der Künstler. Und Bernhard Fleischmann hat für The Humbucking Coil zur elektrisch verstärkten Gitarre gegriffen. Ein erstes, neugieriges Mal. The Humbucking Coil ist eine offene, atmende Platte geworden, mehr Resonanzkörper als Festplatte. Eine Entwicklung, die sich in Momenten schon auf seinem vorherigen Album Welcome Tourist abgezeichnet hatte. Zwischenzeitlich und im vergangenen Jahr dann das gemeinsam mit Herbert Weixelbaum entwickelte Projekt duo 505. Dort die Groovebox (Roland 505), hier die E-Gitarre (Humbucking Coil), dort die Mikroebenen der Klicks und Cuts, hier die transparente Wärme eine Röhrenmikrophons. Vibraphon, Klavier, Gitarre fließen hinein in einen immer noch elektronischen Arbeitsprozess. Und das Albumcover, diese graphische Strenge auf elfenbeinweißem Grund: ein visuelles Jazz-Zitat, dass sich mit der darin eingeschlagenen Musik ausgezeichnet versteht.
Acht Songs sind es geworden, Songs vor allem im Sinne von Melodie. Von Melancholie vielleicht. Songs, die schweben, schwelgen, die auch mal Einhalt gewähren. Aldebaran Waltz ist ein langsamer Abschied im Dreivierteltakt, im Hintergrund meint man, noch leise die Türe quietschen zu hören. Static grate eine ruhige Klavierminiatur, garniert mit den angezerrten, raschelnden Rhythmusstrukturen, wie man sie bisher und auch weiterhin von Bernhard Fleischmann kennt. Der Opener broken monitors euphorischer Zeitlupen-Pop im Band-Ambiente, sorgsam drapiert um eine verzögerte Gitarrenmelodie.
Das Aufnehmen, Assemblieren und Abmischen von The Humbucking Coil geschah einmal mehr gemeinsam mit und im Tonstudio von Christoph Amann. Ebenfalls einmal mehr war an diesem Prozess der Wiener Jazz- und Electronica-Verknüpfer Christof Kurzmann beteiligt, ein enger Freund nicht erst seit Bernhard Fleischmanns Debüt Poploops for Breakfast aus dem Jahr 1999.
B. Fleischmann: The Humbucking Coil
Broken Monitors
B. Fleischmann
7:08
Gain
B. Fleischmann
4:44
Composure
B. Fleischmann
5:34
First Times
B. Fleischmann
5:10
Phones And Machines
B. Fleischmann
5:04
Static Crate
B. Fleischmann
4:24
From To
B. Fleischmann
5:49
Aldebaran Waltz
B. Fleischmann
5:38
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