
Mit seiner dritten Veröffentlichung auf Morr Music vertieft sich Elliot Perkins aka Phonem konsequent in ein Thema, das schon den Vorgänger "Hydro Electric" zentral bestimmte: das Wasser. Benannt nach einem kontroversen türkischen Staudammprojekt verdeutlicht und reflektiert "Ilisu" die ausgeprägt politischen Ansichten des Künstlers.
Gleichzeitig ist "Ilisu" keinesfalls die Aus- oder Weiterführung Perkins bisherigen Schaffens oder ein Schritt zu vermehrter Komplexität, sondern eher das Destillat des Wesentlichen, eine Reduktion auf die Kernaussage Phonems facettenreichen Outputs. Hier streiten kristallklare Beats und minimalistische Synthiemelodien nicht um die Vorherrschaft, sondern existieren gleichwertig nebeneinander in perfekter Balance natürlicher Klangelemente.
Diese Perfektion zeigt sich auch in Phonems grobkörnigem Sounddesign, den sorgfältig programmierten und mit klassischen HipHop-Rhythmen durchsetzten Beats, die eine mutige Gratwanderung im fragilen, spannungsgeladenen Gleichgewicht wagen.
Aus den Brüchen und Ritzen, weit entfernt von klassischen Songstrukturen, sickern immer wieder unerschöpflich mäandernde Melodien, die - manchmal kalt und eisig, oft klar und flüssig hervorgesprudelt - eine lineare Entwicklung ohne Drang zur Wiederholung und frei von der eigenen Geschichte erfahren dürfen.
Ob als Phonem oder Teil des erweiterten Beta Bodega Collectives - seit "Hydro Electric" tritt Elliot Perkins weltweit live auf, unter anderem in den Vereinigten Staaten und Japan. Darüber hinaus ist er für exzellente 12"-Releases auf Beta Bodega (als Spike) sowie ein kollaboratives Album mit dem Berliner Arovane auf dem britischen Label Vertical Form verantwortlich.
Als überzeugendes Abschlusswerk einer lose konzipierten Trilogie von "Phonetik" (seinem ersten Release auf Morr Music) über "Hydro Electric" ist "Ilisu" damit sowohl ein detailverliebtes Werk, das konzentrierte Aufmerksamkeit verlangt, als auch ein perfekt ausgewogenes Album, das kaum Fragen offen lässt. Bis auf eine vielleicht: welchen musikalischen Grenzgebieten wird sich Perkins auf seiner nächsten Veröffentlichung zuwenden?
Gleichzeitig ist "Ilisu" keinesfalls die Aus- oder Weiterführung Perkins bisherigen Schaffens oder ein Schritt zu vermehrter Komplexität, sondern eher das Destillat des Wesentlichen, eine Reduktion auf die Kernaussage Phonems facettenreichen Outputs. Hier streiten kristallklare Beats und minimalistische Synthiemelodien nicht um die Vorherrschaft, sondern existieren gleichwertig nebeneinander in perfekter Balance natürlicher Klangelemente.
Diese Perfektion zeigt sich auch in Phonems grobkörnigem Sounddesign, den sorgfältig programmierten und mit klassischen HipHop-Rhythmen durchsetzten Beats, die eine mutige Gratwanderung im fragilen, spannungsgeladenen Gleichgewicht wagen.
Aus den Brüchen und Ritzen, weit entfernt von klassischen Songstrukturen, sickern immer wieder unerschöpflich mäandernde Melodien, die - manchmal kalt und eisig, oft klar und flüssig hervorgesprudelt - eine lineare Entwicklung ohne Drang zur Wiederholung und frei von der eigenen Geschichte erfahren dürfen.
Ob als Phonem oder Teil des erweiterten Beta Bodega Collectives - seit "Hydro Electric" tritt Elliot Perkins weltweit live auf, unter anderem in den Vereinigten Staaten und Japan. Darüber hinaus ist er für exzellente 12"-Releases auf Beta Bodega (als Spike) sowie ein kollaboratives Album mit dem Berliner Arovane auf dem britischen Label Vertical Form verantwortlich.
Als überzeugendes Abschlusswerk einer lose konzipierten Trilogie von "Phonetik" (seinem ersten Release auf Morr Music) über "Hydro Electric" ist "Ilisu" damit sowohl ein detailverliebtes Werk, das konzentrierte Aufmerksamkeit verlangt, als auch ein perfekt ausgewogenes Album, das kaum Fragen offen lässt. Bis auf eine vielleicht: welchen musikalischen Grenzgebieten wird sich Perkins auf seiner nächsten Veröffentlichung zuwenden?
Phonem: Ilisu
Ilisu
Phonem
10:05
Water Rights
Phonem
6:13
Displacement
Phonem
5:57
Euphrates
Phonem
6:39
Tigris
Phonem
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War By Other Means
Phonem
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Thirst
Phonem
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Untitled
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