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        <title>A Number Of Small Things/Labels/Alien TransistorArtikel</title>
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        <description>Artikel aus der Kategorie Alien Transistor</description>
        <language>de</language>
        <copyright>A Number Of Small Things</copyright>
        <lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 05:54:26 +0100</lastBuildDate>
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                <title>Various Artists - Kanalschwimmer / Solo Swim 15,00 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/880918004266.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;ArtHaus Soundtrack Edition. Neben der DVD ist eine CD mit dem Soundtrack beigelegt.&lt;br /&gt;Der Dokumentarfilmer Jörg Adolph und sein Kameramann Luigi Falorni erzählen in faszinierenden Bildern die Geschichte der mythischen 33 Kilometer vom englischen Dover nach Calais an der französischen Küste. Dem Mount Everest der Langstreckenschwimmer.&lt;br /&gt;Für den dazugehörigen Soundtrack „Solo-swim“ haben the Notwist mit präparierten Gitarren und Elektronik gearbeitet, lassen zwischenzeitlich aber auch Nick Drake samt Akustikgitarre durch den Kanal schwimmen. Da die Musik von Klimek eine wichtige Inspirationsquelle für das Stück waren, haben the Notwist ihn nach einem Remix gefragt. Martin Gretschmann aka Console hat für den Film ein bislang unveröffentlichtes Stück beigesteuert.&lt;br /&gt;Mit Liner Notes von John von Düffel!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
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                <title>The Notwist - Music No Music 21,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Shop/The-Notwist-Music-No-Music.html</link>
                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/N 25.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Precision work, Ecstasy: &quot;The Notwist&quot; and the 20-piece &quot;Andromeda Mega Express Orchestra&quot;. A Tour Documentary. Housed in a 60 pages full color, hardcover photo-book (19,0 x 13,50 cm, landscape format)! PAL Version! Limited to 2000 copies!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Let there be sound! Jörg Adolph&#039;s playful On-the-road documentary follows the face-off of two bands that are both quite fond of experimentation. Noisecore, Minimal Elektro, Freejazz, anything goes. The Notwist and the Andremoda Mega Express Orchestra ignore genre boundaries as they hop from style to style, channeling their way through polymorphic soundscapes, wild and beautiful.&lt;br /&gt;From the recording of Notwist&#039;s &quot;The Devil, You + Me&quot; album, via collective rehearsals in Berlin, to concerts in Hamburg, Amsterdam and Munich: these kindred spirits always try to improve, try to refine the patterns and arrangements. It seems as if the musiciansâ€™ main concern is to keep the songs in constant motion - Music Not Music. And the film reflects the sounds it documents: a rough and ready virtuosity, full of ease and focused dedication at the same time. It is about the awareness of young musicians far away from the lights of multi-platform stardom. And it documents of the end of the first decade of the new millenium. &quot;There is no escape from this circling place.&quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Director: Jörg Adolph&lt;br /&gt;Producer: Jörg Adolph, Forian Steinleitner&lt;br /&gt;Author: Jörg Adolph&lt;br /&gt;Camera: Jörg Adolph, Josef Mayerhofer, Daniel Schönauer, Gereon Wetzel, Martin Schulze, Martin Gretschmann&lt;br /&gt;Sound: Martin Schulze&lt;br /&gt;Cut: Jörg Adolph&lt;br /&gt;Music: The Notwist, Andromeda Mega Express Orchestra&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Movie / DVD Informations:&lt;br /&gt;Lenght Movie: 85min&lt;br /&gt;Lenght Bonusmaterial: 21.5min&lt;br /&gt;Productionyear:: 2009&lt;br /&gt;DVD-Reginonal Code: 0&lt;br /&gt;Pictureformat: 4:3 Letterbox&lt;br /&gt;Soundformat: Stereo&lt;br /&gt;Language: german, english&lt;br /&gt;UT: english</description>
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                <title>Chronomad - S/T 7,49 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/880918084626.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Saam Schlamminger, geboren 1966 in Istanbul. Lebte bis zu seinem 12. Lebensjahr im Iran, seither München als Hauptwohnsitz. &lt;br /&gt;Mehrfache Aufenthalte in Usbekistan, Pakistan, Iran, sowie New York und Paris bei verschiedenen Musikern und Lehrern zum Studium der orientalischen Rhythmik. &lt;br /&gt;Spezialisierte sich auf die Instrumente persische Zarb und Daf, die er auch elektronisch verfremdet, etc. &lt;br /&gt;Weltweite Auftritte mit Künstlern verschiedener Stilrichtungen, u.a. mit Susan Deyhim und the Notwist. &lt;br /&gt;Berater und Regisseur bei verschiedenen Dokumentarfilmen im Ausland (Iran, Benin, Kurdistan, Frankreich, Zentralasien).</description>
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                <title>Various Artists - Solo Swim 7,49 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/Vinyl/EP/Various-Artists-Solo-Swim.html</link>
                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/880918004211.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Der Dokumentarfilmer Jörg Adolph und sein Kameramann Luigi Falorni erzählen in faszinierenden Bildern die Geschichte der mythischen 33 Kilometer vom englischen Dover nach Calais an der französischen Küste. Dem Mount Everest der Langstreckenschwimmer.&lt;br /&gt;Für den dazugehörigen Soundtrack „Solo-swim“ haben the Notwist mit präparierten Gitarren und Elektronik gearbeitet, lassen zwischenzeitlich aber auch Nick Drake samt Akustikgitarre durch den Kanal schwimmen. Da die Musik von Klimek eine wichtige Inspirationsquelle für das Stück waren, haben the Notwist ihn nach einem Remix gefragt. Martin Gretschmann aka Console hat für den Film ein bislang unveröffentlichtes Stück beigesteuert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
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                <title>Chronomad - Sokut 13,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/Chronomad-Sokut.html</link>
                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/880918004129.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Saam Schlammingers Musik negiert den Dialog der Kulturen. Dialog heißt: hier ist dieser, dort ist jener, nun versteht euch mal gut. In einem solchen Schema, in Subjekte gezwängt, können Kulturen nicht anders als Karikaturen wirken. Auf die Musik übertragen, klingt das Ergebnis in der Regel entsprechend: westliches Einerlei in südlicher oder östlicher Tunke. Oder umgekehrt: Beats, die Folklore nicht welthaltiger machen. Ausnahmen gibt es, natürlich, großartige Begegnungen. Doch leben sie nicht von Kulturen, also Kollektiven, sondern von Individuen, die fest sind in ihren Wurzeln, um über sich hinauszuwachsen. Sie können einander ergänzen, sich bestehlen, sich zu etwas Neuem verbinden, im besten Falle eine nie gehörte Einheit werden – dann aber haben sie den Dialog hinter sich gelassen. Es hat den Schein von Dialog, tatsächlich ist es Vielstimmigkeit, viele Stimmen, die ein Orchester werden, statt bloß miteinander zu reden. Saam Schlamminger ist noch weiter. In seiner Musik ist der Dialog aufgekündigt. Alles ist eins, aber nichts gibt sich auf. Es ist nicht zu unterscheiden, was woher kommt. Beinah alles an ihr erscheint westlich, Exotik wird auffallend vermieden, dabei ist die Musik ihrem Wesen nach orientalischer als Bauchtanz. Überläßt man sich dem Flügelschlag der Beats, erkennt man das Santour, das persische Hackbrett. Im Flimmern der Elektronik hallt das Tombak nach, die orientalische Trommel. Saam schmückt sich nicht mit östlichen Accessoires (so gut er sie zu verwenden beherrscht); er übernimmt nicht Formen des Ostens, sondern Strukturen, Gedanken, eine Philosophie des Spiels, die spezifisch ist und universell zugleich. Saams Musik ist östlich, indem sie westlich ist. Oder umgekehrt. Ich weiß es nicht.&lt;br /&gt;Dr. Navid Kermani&lt;br /&gt;Islamwissenschaftler, Schriftsteller (u.a. „Das Buch der von Neil Young getöteten“)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weltmusik ist nicht von dieser Welt. Sondern häufig aus einem virtuellen Raum, in dem so recht eigentlich keiner leben will. Halten wir uns also fest: Welt ist Welt plus Mensch. &lt;br /&gt;Saam Schlamminger ist ein Mensch persischen Ursprungs. Und die Musik, die er für sein Debutalbum „Sokut“ entworfen und verwirklicht hat, ist definitiv von dieser Welt. Einer anderen nämlich. Einer Welt in der die Richtung stimmt, weil es keine Richtung gibt. Einer Welt, in der die digitale Wüste analog lebt. Bevölkert von Bass-Babyloniern, Slide-Semiten und  Beat-Beduinen, den fiktiven Protagonisten einer musikalischen Beschwörung, auf deren Höhepunkt sich Orient und Okzident, entspannt schaukelnd im episch-mystischen Metrum Mesopotamiens Gute Nacht sagen. &lt;br /&gt;Die Musik ist demokratisch-fantastisch wie die Weilheimer Musik Szene, wo Schlamminger lebt und, einem visionären, Magier gleichend, östliche Western mit westlichen Eastern verbindet. Ungewohnt vertraut wirkt Chronomads „Sokut“ so tonangebend für ein weites, bislang kaum begründetes und doch schon missverstandenes Genre. &lt;br /&gt;Wer sich als Hörer des Heute und der letzten 8000 Jahre schon immer gefragt hat, wo denn nun auf all den verdammten Fake Orient Platten die vielbeschworene exotische Arithmetik in Rhythmus und Tonalität geblieben ist, wird Chronomad mit offenen Ohren empfangen.&lt;br /&gt;Dies ist Ritualmusik ohne überflüssige Rituale.  &lt;br /&gt;Chronomad ist seinen Traumpfaden folgend in Everybody’s Land gelandet. Folgen wir ihm dorthin.  &lt;br /&gt;Ole Wagner</description>
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                <title>Boy in Static - New Born 13,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/880918093727.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Es gibt tausend Gründe, eine Band zu gründen. Und vermutlich tausend, die dagegen sprechen. Beispielsweise sich den Wecker regelmäßig auf drei Uhr früh stellen, aufstehen, eine Stunde Musik machen, sich wieder schlafen legen. Und am folgenden Morgen bei Tageslicht nachsehen, ob das alles nur ein Traum war oder Realität.&lt;br /&gt;Oder mit einer Kamera Pendler in einer Bahnhofstation filmen, dazu ein Computer-Programm schreiben, das basierend auf den Bewegungen der gefilmten Personen Musik generiert und das Ganze „Sonata For The Unaware“ nennen.&lt;br /&gt;Einer, der gerne solch ungewöhnlichen Gepflogenheiten nachgeht, ist Alexander Chen aka Boy In Static’s – 23 Jahre alt, wohnhaft in Boston, aufgewachsen in New Jersey und Downtown Philadelphia, musikalische Sozialisierung via klassisches Klavier und Viola im Schul-Streichorchester, später Gitarre und Entdeckung der wundersamen Welt CPU-getakteter Sounds und Musiken. Keine (nennenswerten) Bandmitgliedschaften, nur Einzelkämpfertum (im positiven Sinn). Sowas kann schwer nerven, wenn der heliozentrische Anteil überhand nimmt, oder aber zur Offenbarung/Erfüllung werden, wenn über verschlungene Wege das eigene Demo beim Label der Lieblingsband höchsten Gefallen findet und sich daraus die erste Plattenveröffentlichung entwickelt.&lt;br /&gt;Enter „Newborn“: Zehn mal DIY-Homerecording mit zeitgenössischen Mitteln, zehn Lieder zwischen Akustikgitarre, Griffbrettwetzen, Wummerbass, verhaltenem Gesang, distorted Drums, gefühlvollen Streichersequenzen galore, Ebay-Billigkauf-Orgel und ausgefeilten Laptop-Frickeleien. So noch nicht gehört in dieser unserer Welt der Referenzmodellierer und Schubladisierungsdenker. Nicht Rock, nicht Elektro, nicht Folk. Nicht „Post-“, nicht „Prä-“, sondern einfach da. Präsent. Auf den ersten Blick womöglich ein kleinwenig von allem, auf den zweiten aber dennoch nicht die übliche Summe der (Einzel)Teile. Sondern mehr. Viel mehr. Ein gänzlich eigenes Universum mit filigranen kleinteiligen Stimmungsbildern ohne übertrieben-laute Gesten, dafür mit maximaler Tiefenwirkung. Passend dazu Songtitel wie Sonnenstrahlen an herbstlichen Tagen: „Warm Blooded“, Kissed Under The Sun“, „Truly Yours“ oder „Slept Fine“. Wohlklang und Schönheit. Wärme und Atmosphäre. Stille (und) Dramatik für/in hektische(n) Zeiten.&lt;br /&gt;Schicht für Schicht, Farbtupfer für Farbtupfer, Mosaikstein für Mosaikstein zusammengefügt nach einem unsichtbaren persönlichen Masterplan, den Außenstehende nie kapieren würden, sondern nur als Ergebnis genießen dürfen – mit einem Lächeln im Herzen und der Gewissheit, etwas ganz Besonderes entdeckt zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas Schiegl&lt;br /&gt;</description>
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                <title>13 &amp; God - S/T 9,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/13-and-God-S-T.html</link>
                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/655035505022.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;13+GOD -die Band - das sind sechs Musikern, die zu einem ersten Versuch zusammenkommen, aus dem Nichts etwas entstehen zu lassen. Bestimmend für ihre Debüt-LP, der sie ihren eigenen Namen gegeben haben, waren zwei Gedankenschulen: das kindsköpfige Draufgängertum von Adam „doseone“ Drucker, Jeffrey „jel“ Logan und Dax Pierson (zusammen themselves), und die diffizile Astronomie der Acher-Brüder Markus und Micha und Martin „Console“ Gretschmann (der Kern von Notwist). Sie haben alle früheren und formalen Verbindungen fallen gelassen, und so bildet dieses halbe Dutzend eine transkontinentale Supergroup mit sehr menschlichen Dimensionen: amerikanische Angst und echtes Können, deutsche Komposition und ländliches Frösteln, und der simple, immer wiederkehrende universelle Drang, sich in Ort und Zeit zu manifestieren.&lt;br /&gt;13+GOD - das Album - ist eine Gruppenlösung zur Besänftigung des inneren Ichs mit all seinen Ecken und Kanten, eine Übung im menschlichen Puzzlespiel, gesehen als geschichtlicher Rückblick. Adam und Markus tauschen Wörter, die ausgehen vom blinden Ernst der Jugend und dann allmählich den Verlust von Glück und die langsame Ernüchterung herausfiltern – Sternschnuppen, Supermanschritte, steigende Rechnungen und Tod-durch-Routine. In dem bittersüßen Eröffnungssong „Low Heaven“ sind die beiden Stimmen wie gegenseitige Echos und legen sich über eine verhallende Klarinette, einen glatten, langsamen Beat und ein grob verzerrtes Klavier: „They’re threatening their lucky stars to shoot.“ Mit „Soft Atlas“ – einem Track, in dem herausgestanzte Drums pulsieren, nur um von subtil gezupften Gitarren und gesungenen Harmonien abgefangen zu werden – stellt Adam in Frage, ob die Erde aus ihrer Achse gesprungen ist und nun in irgendeiner dunklen Ecke des Nichts völlig für sich herumkullert. Und kurz vor dem Ende der Platte bekommen wir auf dem eisigen, siebenminütigen, von einem Cello getriebenen Meisterwerk „Superman on Ice“ das ergreifendste Bild: „There are footprints embraced far out on the frozen lake face/Depressed and kept from quite some cold ago/And they look brave, dangerous, manmade/The sort of mark one can make on the world.“&lt;br /&gt;Die Notwist-Leute bringen ihr Ohr für großartiges Rock-Pop-Arrangement und ihre Vorliebe für Dub-Glitch mit, während themselves augenzwinkernde Düsternis ausstrahlen und Elektro-Rap-Experimente wagen. Ihre größte Stärke liegt darin, dass 13+God, indem sie so scheinbar disparate Sounds kombinieren, etwas wirklich Geschlossenes, Einzigartiges und Tiefes schaffen. Bei „Ghostwork“ läuft es einem kalt &lt;br /&gt;über den Rücken, selbst wenn man schon zum nächsten beinahe tanzbaren Groove mitwippt; „Men of Station“ ergießt Wärme und Liebe über die omnipräsente Melancholie; „Tin Strong“ dekonstruiert sich selbst aus dunklem, Hip-hop-getriebenen Dub zu einem eigenartigen Kid A-würdigen Bass/Keyboard/Gitarren-Jam. In dem noch lebendigen Geist der Künstlercommunity trugen Notwist-Drummer Martin Messerschmid und Gitarrist Max Punktezahl mit ihrem Können zur Produktion bei, Steffi Böhm von Ms. John Soda und Valerie Trebeljahr von Lali Puna singen auf mehreren Tracks, und Why? und pedestrian von Anticon (u.a.) übernehmen ebenfalls kleine parts.  13+God ist genau das, was man von zwei ehemals getrennten Entitäten mit so immens progressiven Vergangenheiten und einem unstillbaren, kämpferischen Hunger nach Zusammenarbeit erwarten würde. Wenn man also das Unerwartete erwartet, wird man nicht überrascht sein.&lt;br /&gt;</description>
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                <title>Fog - The Very Busy Salesman 4,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/Vinyl/7-inch/Fog-The-Very-Busy-Salesman.html</link>
                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/880918083476.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Turntable-soundscapes versus a beautiful folksong with slideguitars.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot; Imagine cLOUDDEAD jamming with Wilco, with David Lynch producing and you&#039;re only halway there&quot;&lt;br /&gt;the wire</description>
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                <title>Boy in Static - Lifetime Achievement Award 4,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/880918084077.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Limited 7&quot; with a new electronic-pop-gem by Boy in Static&lt;br /&gt;and a remix by Anticon-recording-artist alias.</description>
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                <title>Rayon - Libanon 9,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/808918080666.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;&#039;Libanon&#039; is music composed for the film &quot;Maître, lihseb please&quot; by Michael Shamberg, composed and performed by Rayon aka Markus Acher, with the help of Sebastian Hess on cello, a computer, a harmonium and a few libanese records .The music was also heavily inspired by the work of fotographer Fouad Elkoury (one of his photographs of Beirut is on the cover) and writer Etel Adnan.&lt;br /&gt;</description>
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                <title>Saroos - S/T 13,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/880918078021.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Saroos ist der imaginäre, entlegene Ort, an  dem  dieses eindrucksvolle Album entstand. &lt;br /&gt;Saroos sind Florian Zimmer und Christoph Brandner. &lt;br /&gt;Sie veröffentlichen ein gleichnamiges Debut voller räumlich-rhythmisch einander nicht die Tür einrennender Anliegen. &lt;br /&gt;Das ist eine echte Bucht - Musik, die in steter Bewegung ruht, offen und geschützt. Saroos&#039; maximaler Minimalismus widerlegt die Vorstellung, dass elektronisch bewanderte Drummer in der Regel affektive Schläge filigraner Zeugung vorziehen. Hier zumindest ist es umgekehrt: Weiche Splitter von Sequenzen, untergründig, subkutan. &lt;br /&gt;Wo Toms die Kickdrum abklappern, erhebt sich sachte und gewiss ein schnarrend schönes Rhythmusgewölbe. Filigrane Massenaufläufe aus stakkatonalen Schlieren und klar strukturiertem Klanggemenge. &lt;br /&gt;Das Durchtickern eines Metrognoms  hier, die Echoloslösung bekannter Cluster dort. So findet das statt, was wir Fluss nennen. Im tiefen Substrom, nahe dem Boden treiben Saroos sinnstiftend akzentuiertes Soundgut und gitarrenmustergültiges Geäst auf perkussiven Felsbruch zu. &lt;br /&gt;Der Abstand zur Oberfläche wird zeitweilig verkürzt, die Musik in stillere Becken geführt, nur um den nächsten Abschnitt noch tiefer zu nehmen. Ein Wassermann wird aufgeschreckt, es ist Anticons Alias, der „During This Course“ lernt, dann die Fiktion des Gehörten: bei „Everyone Was There“ geben sich die Kobolde von Andrew Weatheralls Sabres Of Paradise ein schemenhaftes Stelldichein, irgendwo sichtet man im Algenschleier des einen („One“) gar die Geister von Slint. War das dräuende Knäuel dahinten nur die Folge von „Troubled Sleep“ ? Was ist gespielt, was ist akustisch, welche Antenne funkt was?  Saroos’ Welt wächst gemäß einer intuitiv geplanten Eingebung: nicht wildwüchsig, nicht wie ein Schwarm, sie will und gibt eher Ruhe, sie meidet den sicheren Weg zugunsten der Schlucht und macht sich blendend im Nebel. &lt;br /&gt;Was sind Saroos? Lava in schnell, Zeit zur Musik, ein perkussives Album in melodischem Zwielicht. &lt;br /&gt;Eigenartig, eingängig und lebensgroß.</description>
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                <title>Anne Laplantine &amp; F.S.Blumm - Fa 7,49 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Shop/Anne-Laplantine-and-F-S-Blumm-Fa.html</link>
                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/880918068114.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Anne Laplantine zog von Paris nach Hamburg und 2003 von Hamburg nach Berlin. Dort traf sie sehr schnell auf F.S Blumm und die beiden entdeckten ihre musikalische Geschwisterliebe, ihre Vorlieben für das Experiment..&lt;br /&gt;Es entwickelte sich eine intensive Freundschaft und die beiden tauchten durch die Tage, zu der Musik von Burt Bacharach und &#039;The Shaggs&#039;. Danach folgten wenige, hitzige Wochen einer konzentrierten künstlerischen Zusammenarbeit: F.S.Blumm packte in seiner Abstellkammer (u.a.) die Staubsauger-Orgel aus, machte alle Aufnahmen und gab sie Anne Laplantine. Anne Laplantine kroch in ihren Bildschirm pflückte alles wieder auseinenader und setze die einzelnen Noten in ihrem digitalen Setzkasten neu zusammen. So entstand ein Mosaik aus schillernden Perlen und staubigen Partikeln, welches uns mitunter daran erinnern will, dass sich irgendwo im Ohr auch der Gleichgewichtssinn befindet.&lt;br /&gt;Dann verlor sich das Projekt in den Wirren der Zeit: Laplantine startete diverse andere Projekte mit u.a. momus, semuin und vanishing breed...&lt;br /&gt;F.S.Blumm griff auf sein musikalisches Quell-Material zurück und formte daraus die &#039;zweite meer&#039; (morr-music 053). Sollten also Teile des Albums &quot;FA&quot; mitunter wie Re-Mixe von Blumms Musik erscheinen so sind es in Wahrheit Pre-Mixe. Am Ende entdeckte der leidenschaftliche Musik-Liebhaber Markus Acher ein Stück von Anne Laplantine &amp; F.S.Blumm auf der &#039;Childish Music&#039; Kompilation (staubgold 60), kontaktierte die Künstler und die öffneten die Schatztruhe.&lt;br /&gt;Inzwischen wohnt Anne Laplantine wieder in Paris und spielt dort in der Hauptsache das chinesische Brettspiel &#039;Go&#039;. F.S.Blumm wohnt noch immer in Berlin und veröffentlicht seine Musik auf morr-music.</description>
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                <title>Andromeda Mega Express Orchestra - Take Off! 13,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/Andromeda-Mega-Express-Orchestra-Take-Off.html</link>
                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/880918038124.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Wer da behauptet, so etwas schon einmal gehört zu haben, der muss lügen. Hier ist ein 20köpfiges Orchester, das unter der Leitung eines 25jährigen Berliner Komponisten ein Feuerwerk an Energie, Musikalität und Einfallsreichtum abfackelt. Daniel Glatzel, Kopf und Herz dieser Naturgewalt namens ANDROMEDA MEGA EXPRESS ORCHESTRA, jongliert auf Schwindel erregende Manier mit Genres, Stilistiken und musikhistorischen Verweisen. Jazz ist hier nur ein Schätzwert. Wir denken an Minimal Music, diverse Scores quer durch die Filmgeschichte, Romantik, Neue Klassik, Bartok und Zappa. Als musikalische Einflüsse benennt Glatzel wiederum Computerspiele, die zweite Wiener Schule, Cartoons, die Polyphonie der Renaissance, schäbige Dauerwerbesendungen und Fahrstühle in teuren Hotels. Die Musik des AMEO ist derart reich an direkten oder indirekten Zitaten, dass man wirklich nicht weiß, wo man anfangen soll. Take Off! trägt seinen Namen zu Recht - hier hebt der Orchestersaal direkt mit der gesamten Kapelle ab. Dieses Album ist wild, eigenwillig, eindringlich, atmosphärisch, witzig, verstörend - und das alles zugleich. In einem irrsinnigen Tempo werden hier en passant musikalische Register gezogen, die den unterschiedlichsten kulturellen Hemisphären und Zeiten entstammen. Dies geschieht mit einer Lässigkeit, die ans Unverschämte grenzt. Wir hören Bigband Swing, der immer wieder unterbrochen wird von Freejazz-Kakophonien, Schnipseln aus Krimi-Soundtracks und den akustischen Logos fiktiver Filmproduktionsfirmen. Von jetzt auf gleich kippt die selig beschwingte Stimmung in ihr Gegenteil und wir befinden uns mitten in beklemmenden, ausufernden Klanglandschaften. Hier ist alles maßlos und wunderbar.&lt;br /&gt;Das AMEO sind 20 junge Musiker unterschiedlichster musikalischer und kultureller Herkunft. Sie kommen aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Kanada, Norwegen, Japan, Thailand, Tschechien und Südkorea. Der Chef dieser einmaligen Klangmaschine ist der Komponist, Arrangeur und Holzbläser Daniel Glatzel. Er zeichnet als Leiter des Ensembles verantwortlich für die Konzeption des großen Ganzen sowie für sämtliche Kompositionen und Arrangements. Das AMEO versetzte bereits koreanische Konzertsäle und bayrische Provinznester mit seinen harmonischen Wagnissen und seinem rhythmischen Wahnsinn in Staunen. Vielleicht auch in Angst. &lt;br /&gt;Mit den Freunden von The Notwist verbindet das Orchester eine enge musikalische Zusammenarbeit. Gemeinsame Konzerte in Amsterdam, Hamburg und München wurden frenetisch bejubelt. Dass jedes einzelne Orchestermitglied stilistische Offenheit und ein Höchstmaß an Spielfreude mitbringen muss, ist kaum der Rede wert. Denn das versteht jeder nach maximal 10 Sekunden mit diesem Album-Debut. Ein Erstling, bei dem man sich tatsächlich fragt, was danach noch kommen kann.</description>
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                <title>The Notwist - Sturm 15,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Shop/The-Notwist-Sturm.html</link>
                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/880918034713.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Soundtrack zu &quot;Sturm&quot;, einem Kinofilm von Hans-Christian Schmid.&lt;br /&gt;Hannah Maynard, Anklägerin am Kriegsverbrechertribunal in Den Haag, schafft es, eine in Berlin lebende Bosnierin zu überzeugen, im Prozess gegen einen mutmaßlichen Kriegsverbrecher auszusagen. Im Spannungsfeld zwischen den Interessen internationaler Politik und den Drohungen bosnisch-serbischer Nationalisten beginnt Hannah zu begreifen, dass ihre Gegner nicht nur auf der Anklagebank, sondern auch in den eigenen Reihen zu finden sind.&lt;br /&gt;The Notwist komponierten für &quot;Sturm&quot; einen Soundtrack, der mit gestrichenen Xylophonen, verfremdetem Glockenspiel, Orchesterakkordeon und Minimalelektronik eine hypnotisch unwirkliche Atmosphäre schafft.&lt;br /&gt;Musik komponiert und eingespielt von the Notwist, ausser &quot;Vilina Kosa Version&quot; komponiert von Daniel Glatzel und the Notwist, eingespielt von Andormeda Mega Express Orchestra und the Notwist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine CD-Version des Releases liegt bei.</description>
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                <title>3Shades - Thank God For Beatniks 13,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/3Shades-Thank-God-For-Beatniks.html</link>
                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/880918034829.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Gehen wir es sachte an. 3 Shades geistern schon seit einiger Zeit als mitunter phantomhafte Erscheinung durch die Münchner Musikszene. Rare Auftritte an bisweilen ungewöhnlichen Orten sorgten für entsprechende Mundpropaganda, aber auf einen längeren Tonträger (neben obskuren Singles und Beiträgen zu Compilations) musste dennoch bis jetzt gewartet werden. Auf dem Weg dorthin gaben sich bei den ursprünglich Three Shades of Blues benannten Combo nicht nur diverse Musiker die Klinke in die Hand. Auch der &quot;Blues&quot; verschwand plötzlich aus dem Namen, bildet aber als abstraktes Hintergrundrauschen immer noch einen wichtigen Bezugspunkt. Denn wenn 3 Shades eines nicht sind, dann vordergründig. Und das erklärt sich zum einen ganz einfach aus der Besetzung. Hier kann jetzt auch der Begriff &quot;Supergroup&quot; mittels copy &amp; paste-Verfahren übertragen werden. &lt;br /&gt;Hinter 3 Shades stecken der Delta-Blues-Gitarrensammler, Konzertveranstalter (Club2), Vintage-Fahrrad-Dealer und Küchenmeister Ivica Vucelic (guitar, pedals, voice und in dieser Funktion auch bei Dis*ka, Die Regierung und als Ligthnin&#039; Ivi zu hören), Carl Oesterheld (organ, harmonium, glockenspiel, metallophon, percussion, der neben MS John Soda und dem Tied &amp; Tickled Trio auch als Carlo Fashion und bei F.S.K. umtriebig ist) sowie die Brüder Markus Acher (drums, organ, percussion, voice und sonst von The Notwist, Tied &amp; Tickled Trio, Village of Savoonga, Lali Puna, 13 &amp; God her bekannt) und Micha Acher (bass, organ, trombone, trumpet, der ebenfalls bei The Notwist, dem Tied &amp; Tickled Trio sowie MS John Soda mitwirkt).&lt;br /&gt;Zum anderen lassen sich 3 Shades auf ihrem Debüt &quot;Thank God For Beatniks&quot; nicht einfach als Summe als dessen plus X entziffern. Dafür durchzieht die Platte das im Bandnamen angelegte Spektrum an Auslegungen auch zu sehr. Immer wieder blitzt das Schattenhafte auf, kommen zu scheinbar klar umrissenen Formen neue, mannigfaltige Schattierungen hinzu. &lt;br /&gt;&quot;Bombay Can&quot; setzt mit seinen ruhigen aber bohrenden Harmonium-Klängen den süß-sauren Grundton. Mit hypnotische Kraut-Motorik fangen 3 Shades Echos aus der Vergangenheit und der Zukunft ein. &quot;Subsequently&quot; verführt mit Melodien, die ebenso um sich kreisen wie sich ständig durchkreuzen. Wäre da nicht die Spoken-Word-Poerty des Hiphop-Aktivisten Fat Jon, könnte man sich in diesem Track auch leicht verlieren und nie wieder zurück finden. Dort setzt dann auch &quot;El Topo&quot; an. Benannt nach dem gleichnamigen surrealistisch-psychedelischen &quot;Western&quot; des chilenischen Kult-Regisseurs Alejandro Jodorowsky aus dem Jahr 1970 transformiert sich hier ein anfangs relaxter Spaghetti-Western-Shuffle zu einer Audiohalluzination zwischen Jazz-Fata-Morgana und mexikanischen Grenzerfahrungen. Willkommen im Niemandsland! Aber zum Glück gibt es ja Wurmlöcher. Da dauert dann der Weg von der Staubwüste zum Wunderland der kleinen Alice nicht einmal eine Zigarettenlänge. Dort angekommen ist aber auch nichts mehr rosig (falls es das überhaupt einmal war). Stattdessen sieht sich Spoken-Word-Pionier Mike Ladd mit &quot;Tiny Bits of Terrible&quot;, verbeulten Beats, komischen, flirrenden Geräuschen und Stimmen im Kopf konfrontiert. Um aus diesem Labyrinth wieder rauszukommen braucht es einen radikalen Schnitt. Wie &quot;Thank God For Beatniks&quot;. Ein Track wie aus einem Sonntag Morgen heraus gezoomt und mit Lyrics aus der Feder von Bob Kaufman, seines Zeichens Mitbegründer des &quot;Beatitude&quot;-Magazines und im Frankreich der 1950er Jahre als &quot;Amerikanischer Rimbaud&quot; bekannter Beat- und Jazz-Poet mit deutsch-jüdischen sowie afro-amerikanischen Wurzeln. &quot;Sometimes Up&quot; beantwortet hingegen die Frage, ob mit abstrakten, ambiesken Strukturen vielleicht auch melancholische Liebeslieder geschrieben werden können eindeutig mit &quot;Ja&quot;. Mit &quot;Counting The Days&quot; und Gast-Sängerin Jihae Simmons (The Royal We) geht es dann wieder in die bohemistische Wohnküche. Komplett mit akustischer Gitarre (und all den Geräuschen, die darauf jenseits der Saiten gemacht werden können) sowie nachmittäglichem Beatnik-Appeal (also kurz nach dem Aufstehen).&lt;br /&gt;Bei all dem geht es 3 Shades jedoch vor allem um Musik als kollektives Ereignis und nicht um expressiven Individualisierungswahn im Dienste neoliberalistischer Selbstverwirklichungskonzepte. Nicht umsonst luden 3 Shades diverse Gäste ein und solieren so gut wie nie einzeln auf den sieben Tracks. &lt;br /&gt;Vielleicht ist &quot;Thank God For Beatniks&quot; ja einfach auch Jazz als Idee einer Art von Freiheit. Nur eben anders buchstabiert und mit dementsprechend abweichenden Ergebnissen. Etwas &quot;übersetzen&quot; bedeutet ja auch immer Sachen weglassen, verlieren, anderes beizufügen oder das Ganze schlicht dezent entgleisen zu lassen. 3 Shades sind darin Meister.</description>
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                <title>The Notwist - Blank Air 4,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/Download/7-inch/The-Notwist-Blank-Air.html</link>
                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/880918029177.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;While The Notwist are touring Europe, the band  releases a brandnew song on their own imprint Alien Transistor. ‚Blank Air’ is a smooth and unexited song, reflective and haunting. And it features one of these typical Notwist Hooklines, that you’ll get hardly out of your head.- This track was composed for a movie by Jörg Adolph. &lt;br /&gt;The B-side features a Cover-Version by Console (who produces all the electronic parts for The Notwist) of Brain Eno&#039;s &amp; Cluster’s &#039;By The River&#039;. Console already released a Vocal-Version of this on his Album &#039;Mono&#039;. Here you’ll find an alternate Instrumental, that has an even more ambient feel than it’s original version. &lt;br /&gt;Artwork by Helge Reumann (Elvis Studio)&lt;br /&gt;</description>
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                <title>Carl Oesterhelt / Johannes Enders - Divertimento Für Tenorsaxophon Und Kleines Ensemble ab 13,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/Carl-Oesterhelt-Johannes-Enders-Divertimento-Fuer-Tenorsaxophon-Und-Kleines-Ensemble.html</link>
                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/880918026725.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;&quot;Jungle! How much magic lies in this word!&quot; (from Walt Disney&#039;s Jungle Book). Really it&#039;s a shame to give an album containing so much black magic such a mundane title. A title which is reminiscent of serious music - a category to which one certainly could allocate this project. For the first twenty seconds that is. And from time to time throughout the course of the record. In the end one must resign oneself to the fact that this project, in its entirety, defies any classification. For that would be like trying to describe intuition, telekinesis or necromancy empirically. But even a musically scientific analysis inclusive historical contextualisation would shed no light on this album. An exorcism would be no use either. For Oesterhelt and Enders have created a hybrid out of the spirit of the new Vienna school of composed music and a kind of sultry jungle jazz. Imagine the Alban Berg Quartet playing exotica with their faces painted black and their eyes rolling. The two guys from Weilheim have taken lazy voodoo-percussion played on maracas and calabash as the driving pulse of their music. Their suggestive energy runs through the sublime string arrangements and their wickedness is ever present in the dark saxophone licks. We hear feverish breathing and lurking energy in the first piece. A cacophony of chattering saxophones, atonal violin glissandos and stoic maraca shaking greets the listener in No. 2. There&#039;s kalimba figures in No. 4 - a mere skeleton of a piece. Or a sad gypsy waltz in the form of No. 5. A waltz that seamlessly transcends into a kind of harmonically free fugue only to flow into a dramatic slow-mo rumba. It&#039;s simply great how Oesterhelt and Enders lay tracks and draw the listener into their sound cosmos. With every beat they invite you to delve deeper into this wonderfully multi-facetted and compelling music. Although after a few minutes the listener has to ask themselves, how on earth he came to be there.&lt;br /&gt;Despite all the harmonic adventures and great stylistic diversity, Divertimento für Tenorsaxophon und kleines Ensemble retains its moderate, even lazy tempo. This music walks a fine line between sleepy lounge-music and neo-classical. And so it unfolds its narcotically bewitching effect. &lt;br /&gt;Carl Oesterhelt (Tied &amp; Tickled Trio, FSK, Carlofashion) and the saxophonist Johannes Enders (Tied &amp; Tickled Trio, Scalesenders, Triotope) belong to the first generation of the so-called Weilheim-Scene. Oesterhelt, born 1968, lives and works in Munich. After studying music in Graz and New York Enders, born 1967, returned to his home in upper Bavaria.&lt;br /&gt;</description>
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                <title>Chronomad - Sayeh 9,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Shop/Chronomad-Sayeh.html</link>
                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/880918028521.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Saam Schlamminger is Chronomad and Chronomad has a new record, that is a truly wild journey in three parts through an Middle Eastern sound cosmos. This is haunting music, a work packed with field recordings, ambiguous &amp; ambitious.</description>
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                <title>Saroos - See Me Not 13,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/Saroos-See-Me-Not.html</link>
                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/880918028422.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;“Upon everything was a haze of restlessness and oppression; a touch of the unreal and the grotesque, as if some vital element of perspective or chiaroscuro were awry.” So wrote H.P. Lovecraft, the science  fiction legend, about an otherworldly scene in his short story The Colour Out of Space, though he might as well have been describing the second album from German trio, Saroos. On the Odd Nosdam-produced See Me Not, members Florian Zimmer (Iso68,Jersey), Christoph Brandner (Lali Puna, Console) and Max Punktezahl (the Notwist, Contriva) achieve a rare synchronicity that lends their poly-genre instrumental compositions an uncanny air, like something beamed in from a different dimension. &lt;br /&gt;Equal parts Krautrock, musiqueconcrete, post-rock and No Wave, the album is both timeless and rooted in history, noisy and bound to a groove, completely foreign and, yet, surprisingly familiar.&lt;br /&gt;On the opener, “Lobster Claw,” a lazy, hypnotic rhythm gets devoured by five kinds of skronk. The full-bodied “Daylight Chant” brings to mind the sort of experiments pioneered by Tortoise and heard in contemporaries like Jaga Jazzist, until the midway point, where what sounds like a reversed Mariachi sample and a clanging hip-hop beat rule the day. “Fog People” likewise blurs the lines between what’s recorded live and what’s of electronic origin, dipping into extremely dark dub on its way toward absolution. Throughout “See Me Not”, melodies and sounds shift shapes, stall, explode, collide or get trapped in loops. Some wobble through tracks, demolished particles. Others vanish, all in the name of constant flux.&lt;br /&gt;The low end on “Scott” is particularly suggestive ofNosdam’s presence -- that purple crush heard on records from cLOUDDEAD, or in his This is My Element sound track. While parts of the record were recorded in Berlin and Weilheim, Nosdam became a fourth member of the band when Saroos came to Berkeley to work in his studio. Consider it part of the cultural exchange initiative kicked off by Themselves joining the Notwist in Weilheim to make 2005’s 13&amp;God. The results of this international collaboration are equally bewitching, as testified to by the taut autumnal beauty of “Yukoma,” and the buoyant yet ethereal closer, “Outrigger.”&lt;br /&gt;Accordingly, See Me Not sees its release via Anticon in the States, and on the Notwist’s Alien Transistor elsewhere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vinyl is housed in a beautiful gatefold cover, designed by Odd Nosdam!</description>
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                <title>13 &amp; God - Own Your Ghost 13,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/13-and-God-Own-Your-Ghost.html</link>
                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/880918020822.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Seit die Absätze der Tonträgerhersteller schwinden, wurde das Album als Format immer wieder diskutiert. Das Downloadverhalten des durchschnittlichen Musiknutzers würde es überflüssig machen, hieß es. Es gab bereits Nachrufe auf das Album als Kunstform. Und solche Stimmen, die verkündeten, dass sie eh nur noch single tracks auf ihren iPod laden würden. Und man erinnerte uns schließlich daran, dass eine LP ursprünglich ohnehin nur der Zusammenfassung der letzten Singles eines bestimmten Künstlers diente. Ob 13&amp;God das in ihren Köpfen hatten, als sie die Arbeit an ihrem zweiten Album „own your ghost“ aufnahmen? Man möchte es fast meinen. Denn obwohl „own your ghost“ den Hörer nicht überfährt, ist es derart abwechslungsreich, dass man zeitweilig das Gefühl hat, einer Compilation zuzuhören. Wer sich auf dieses Album einlässt, begibt sich in ein musikalisches Wechselbad mit ungewissem Ausgang. Denn hier scheint alles möglich zu sein: Todtraurige, berückende Indie-Hymnen. Gestochen scharfe, rollende Raps von Doseone, dessen leicht nasale Stimme von ferne an Tricky erinnert. Unterkühlte Grooves. Krautrock im Trackformat. Schwermut, Leichtigkeit…&lt;br /&gt;Besieht man sich jedoch die Schichten, aus denen die Stücke auf „own your ghost“ gearbeitet sind, genauer, dann offenbaren sich viele Gemeinsamkeiten. 13&amp;God verzichten auf Knalleffekte und sind eher milde im Sound. Innerhalb der Songgerüste aber herrscht musikalischer Wildwuchs. Eigenwillige Arrangements, die vordergründig klar sind und schlicht, deren Komplexität sich meist tief im Hintergrund entfaltet. Wie eine zweite Welt hinter einem Vorhang, den man bloß ein wenig zur Seite zu schieben braucht. Dieser Welt entstammen auch die Soundcollagen, Fieldrecordings und Interludes, die eigentlich gar keine sind, sondern vielmehr zu den Stücken gehören. Sie verleihen den Songs eine weitere Dimension, so als würden Stimmen aus jener anderen Welt im Hintergrund wispern. Und sie halten das Album zusammen wie eine große Klammer.&lt;br /&gt;„Death Minor“ kommt daher im 70ies R&amp;B Style, opulent arrangiert mit Streichern und Bläsern, ganz im Geist eines Bobby Womack oder der Brothers Johnson. „Oldage“ klingt leichtfüßig beschwingt, „Et tu“ krautrockig und treibend. „Janu Are“ groovt so kühl wie der gleichnamige Wintermonat. So ist es durch die Bank.&lt;br /&gt;Die von Markus Acher, der Stimme von The Notwist gesungenen Stücke, sind Balsam für all diejenigen, die Trost und Vergebung in Popmusik suchen. Wir hören Songs, die Einsamkeit und Verlorenheit zum Thema zu haben scheinen, auch wenn die Texte vielleicht von etwas ganz anderem handeln. Songs, die unsere Ängste und Zweifel in klaren, schönen Harmonien zusammenfassen. Wenn aber einer der Rapper von Themselves das Mike ergreift, ändert sich alles. Dann haben wir es auf einmal nicht mehr mit Popsongs zu tun, sondern mit Hiphop. Hiphop mit einem Dreh ins Popmusikalische, der so gar nichts gemein hat mit den Mainstream-Raps unserer Tage.&lt;br /&gt;Die Textinhalte und Songtitel sind allerdings ein weiterer starker Zusammenhalt des Albums. Denn auf „own your ghost“ setzen sich 13&amp;God mit den großen Themen Älter werden, Tod und Vergänglichkeit auseinander. Mit einem Themenkomplex also, der traditionell in Popmusik wenig verloren hat. Textzeilen und Songtitel wie can&#039;t get the eat out of death, death major, old age, unyoung, to end, belong down usw. ziehen sich wie ein roter Faden durch beinahe alle Songs. Und das Frontcover zeigt ein schwerelos durch die Lüfte segelndes Skelett.&lt;br /&gt;13&amp;God gründeten sich 2004 unter abenteuerlichen Umständen aus den Bands Themselves (Adam Doseone Drucker, Jeffrey Jel Logan, Dax Pierson, Jordan Dalrymple) und The Notwist (Markus und Micha Acher, Martin Gretschmann). Der Legende zufolge wurde die Idee für das gemeinsame Projekt auf einem Highway nahe der kanadischen Grenze geboren. Dabei sollen ein brennender Laptop und ein ausgestopfter Fuchs zentrale Rollen gespielt haben. &lt;br /&gt;In dieser transkontinentalen Supergroup trifft Versiertheit auf Neugier, Offenheit auf Können. Die Handschrift von The Notwist, schlechthin die Blaupause für experimentierfreudigen Indie-Pop, ist nicht zu überhören. Ebenso wenig die der Anticon Band Themselves. Dass diese so unterschiedlichen Musiker sich von ihrer eigenen Kreativität und der der anderen immer wieder überraschen lassen, kann man ihnen nicht hoch genug anrechnen. „own your ghost“ lässt uns spüren, wie 13&amp;God sich tragen lassen von einem Meer von Möglichkeiten, statt darin Schiffbruch zu erleiden.</description>
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