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        <title>A Number Of Small Things/Artists/HauschkaArtikel</title>
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        <description>Artikel aus der Kategorie Hauschka</description>
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                <title>Hauschka - Substantial 10,79 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Artists/Hauschka/Hauschka-Substantial.html</link>
                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/datame_morr_0003/tpl/../pictures/0/nopic.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Nicht schießen, ich bin Pianist.&lt;br /&gt;Die Szenerie: in den Bergen von Wales, ein abgelegener und rauer, ein besonderer Ort. Und ein guter Ort, um eine besondere Platte zu produzieren. Die Personen: Volker Bertelmann im Studio seines Freundes Adam Fuest, außer den beiden lediglich ein Klavier und ein Laptop. Das Projekt: eine Platte mit Klaviermusik aufnehmen. Der Name: Hauschka.&lt;br /&gt;Klaviermusik ist sehr persönliche Musik, weswegen Klavier-Soloplatten oft einen besonderen Stellenwert im Werk von Musikern besitzen - so hoch will Volker Bertelmann sein Piano-Debüt jedoch gar nicht aufhängen, daher das Zurücktreten hinter ein Pseudonym. Dennoch ist auch Hauschka persönliche Musik, allein, weil sie ihn schon so lange begleitet, weil sie irgendwie immer &quot;da&quot;, immer von Bedeutung war. Schon im Titel also der Hinweis darauf, dass es hier um Wesentliches geht, um mehr als Fingerübungen oder Hintergrundgeklimper.&lt;br /&gt;&quot;Substantial&quot; ist eine Momentaufnahme, die zurückgreift auf ein Leben mit schwarzen und weißen Tasten, ist Augenblick und Geschichte, ist Gefühl und Gedanke zugleich - ohne zum bedeutungsschweren Konzeptalbum zu werden. Vielmehr liegt &quot;Substantial&quot; das konzeptionsloseste aller Konzepte zugrunde: die Improvisation. Jeder Track basiert auf einer kurzen Ausgangssequenz, deren Thema erweitert, moduliert und variiert wird - ohne jedwede Zielvorstellung, was Form oder Länge angeht. Herausgekommen ist Musik von unterschiedlicher, nun ja, Substanz: 11 stimmungsvolle Stücke, in denen sich unterschiedliche Spieltechniken überlagern und rhythmische Bilder von narrativer Tiefe entstehen. In denen weitere Instrumente wie Kontrabass oder Vibraphon aufblitzen und eine Ahnung von Pop durchschimmern lassen, die das Klavier als zentrale Klangquelle respektiert. In denen auf experimentelle und elektronische Musik zugegriffen wird, während die Direktheit und Leichtigkeit der improvisatorischen Herangehensweise ungestört bleiben. &lt;br /&gt;Bertelmanns verschiedene Musikerpersönlichkeiten fließen ineinander, wenn der Popmusiker mit Melodien spielt, der Elektronikproduzent sachte mit Sounds experimentiert und der Pianist den Klangkörper Klavier manipuliert, indem er die Saiten mit einem Plektron zupft, sie gedämpft spielt oder längs über sie streicht, um perkussive Effekte zu erzielen. Nach den Aufnahmen erfolgten Bearbeitung, Ergänzung und Fertigstellung der Tracks: Im Multitrack-Verfahren wurden bis zu vier Klavierspuren übereinander gelegt, Elektronik-Sounds aus dem Laptop sowie bei 3 Stücken das Bass-Spiel von Stefan Schneider (Mapstation, To Rococo Rot, Music A.M.) hinzugefügt.&lt;br /&gt;&quot;Substantial&quot; ist die Rückbesinnung auf die Grundlage seines Musikerlebens, auf die organischen Wurzeln der vielfältigen Projekte und Veröffentlichungen aus den letzten 15 Jahren (God&#039;s Favorite Dog, Nonex, Tonetraeger, Music A.M.). Hauschka ist eine weitere Facette Bertelmanns, keine Richtungsänderung: Es wird mehr Pop-Platten von ihm geben, wie die jüngst auf Quatermass erschienene Music A.M., einem Projekt zusammen mit Stefan Schneider und Luke Sutherland (Ex-Long Fin Killie); es werden weitere Elektronik-Platten nebst dazu gehörigen Clubtracks von Tonetraeger, dem Projekt mit Torsten Mauss, veröffentlicht; es werden aber auch weitere Hauschka-Platten erscheinen - ein Leben als Pianist hat schließlich mehr Spielzeit als eine Albumlänge.</description>
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                <title>Hauschka - The Prepared Piano 10,79 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/datame_morr_0003/tpl/../pictures/0/nopic.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;So wie ein Kind? Da trifft am Ende einer handwerklichen Meisterleistung, Flügelmechanik genannt, ein Hämmerchen auf eine gespannte Saite. In fachmännischer Präzision wurde sie in Länge, Umfang und Spannung genau daraufhin ausgelegt, in einer ganz bestimmten Tonhöhe zu erklingen. Der wohlkonstruierte Körper des Flügels resoniert die Schwingung: unverfärbter Klang ertönt. Er ist das Ergebnis einer langen Tradition im Instrumentenbau, Generationen forschten und arbeiteten daran, ihn zu vervollkommnen.&lt;br /&gt;Man könnte befinden, alles sei erreicht, ein perfektes Instrument, welches nur auf seinen begabten Virtuosen wartet. Oder man ändert einfach die Regeln des Spiels, das ist es, was den technisch wahrlich nicht unversierten Hauschka interessiert. Blickt er auf seiner Spur zurück, entdeckt er Henry Cowell, der Zeitgenosse Bartoks, welcher an den Saiten des Pianos zupft als sei es eine Zither. Der Kalifornier Cowell beeinflusst mit seinen Experimenten John Cage, der ab 1938 die Regeln von Pianoklang und -Spiel neu definiert. Er klemmt Schrauben, mal mit zusätzlich schwingenden Muttern versehen, mal ohne, zwischen die Saiten, kleine Plastikstücke oder Radiergummis erfüllen die selbe Funktion, erzeugen weitere neue Klänge. Daneben platziert er Gegenstände auf den Saiten: Teller, Zeitungen, Metallstücke, sie alle verleihen dem Klang neue perkussive Elemente. Was seit der Erfindung des Hammerpianos oft als Problem galt, nämlich, dass man es eigentlich mit einem Perkussionsinstrument zu tun hat, wird von Cage umdefiniert. Mit spielerischer Eleganz umgeht er die Fragestellung und enthält neue Antworten in Form von Sounds die sehr an ein indonesisches Gamelanorchester erinnern. Das Rascheln, Trommeln und harmonisches Mitklingen der unterschiedlichsten Dinge inspirierte in der Folge eine ganze Reihe Komponisten, darunter Arvo Pärt, Steffen Schleiermacher, Frangis Ali-Sade, Edison Denissow oder Philip Corner, der die Fluxus Obsession für das große Tasteninstrument mitbegründet.&lt;br /&gt;Aber es wäre ein Leichtes, das Spielerische im Ernsten, ja bald wieder Akademischen zu verorten. Was Fluxus stetig zu unterminieren versuchte, gelang anderen dann mit einer ganz anderen Verve: Fritz Schulz-Reichel wird in den 50ern als &quot;Schräger Otto&quot; mit einem Piano, aus dem er eine &quot;Beschwipste Drahtkommode&quot; machte, zum Star. Seine modifizierten Ragtimesounds bescheren ihm auch in den USA als &quot;Crazy Otto&quot; Erfolg, so dass sein Name selbst ein einem Stück der Grateful Dead auftaucht. Präparierte Pianohämmer oder Saiten finden sich als Effekt seither immer wieder in der Popmusik. Anfang der 80er spielen  US-Hipster wie The Flying Lizzards und The Waitresses mit dem verzerrten metallischen Sound und wissen nur zu gut um seine Avantgardereferenzen. Ein letztes Mal erinnert hier das präparierte Piano an seine Eigenschaften als mechanischer Synthesizer, die das Easy Listening Duo Ferrante &amp; Teicher zum Beginn seiner Karriere in alle Bereiche auslotete. Am Ende musste ihre Plattenfirma in einem Pressestatement klarstellen, dass sie tatsächlich nur zwei Pianos einsetzten, um ihre Soundwelten zu schaffen.&lt;br /&gt;Volker Bertelmann alias Hauschka begnügt sich mit einem Piano und doch scheint es auch bei ihm, als würde ein seltsames Orchester spielen. Ab und an lässt er andere Klänge zu, der Synthesizer kommt zum Einsatz, wie bereits auf seinem Debütalbum, dazu ein Drumcomputer und einmal ein elektrischer Bass. Doch deren Töne lassen sich deutlich von denen des präparierten Klangkörpers unterscheiden. Kleine rhythmische Vignetten oder stille Balladen die ihren Bezug allesamt in der ostasiatischen Harmonieästhetik, wie der Minimal-Musik zu haben scheinen, tanzen aus den Lautsprechern. Sounds, an denen man sich nicht satthören kann verleihen jedem Stück etwas unfassbares. Was ist es, das da ertönt? - Ideen, die um Satie und Ravel kreisen könnten, aber eigentlich nur Qualitäten des variierten Klanges nutzen. Hauschka, findet in den Techniken die Möglichkeiten. Dafür klemmt er Stimmkeile aus Leder, Filz und Gummi zwischen die Saiten, benutzt Aluminiumpapier oder spröde Plastikfolie an den Hämmern, er legt Kronkorken auf die Saiten, flechtet Gitarrensaiten ein oder klebt sie mit Isolierband ab. Seine Resultate sind so ungewöhnlich wie einfach bezaubernd komponiert. Eigensinnige Stücke mit Eigenleben aus spielerischem Forscherdrang. Das Kind im Musiker? - Sicher - im Lichte des Akademikers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oliver Tepel&lt;br /&gt;</description>
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