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        <title>A Number Of Small Things/Labels/Karaoke KalkArtikel</title>
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        <description>Artikel aus der Kategorie Karaoke Kalk</description>
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        <copyright>A Number Of Small Things</copyright>
        <lastBuildDate>Thu, 13 Jun 2013 19:34:08 +0200</lastBuildDate>
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                <title>Takagi Masakatsu - Eating 13,99 €</title>
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                <title>Senking - Thaw 7,49 €</title>
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                <title>Fumble - s/t 7,49 €</title>
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                <title>Ritornell - Tourposter 5,00 €</title>
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                <title>Takagi Masakatsu - Eating2 13,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/Vinyl/LP/Takagi-Masakatsu-Eating2.html</link>
                <description>im vergangenen spätsommer veröffentlichte takagi masakatsu unter dem titel &quot;eating&quot; sein debüt auf karaoke kalk. meist arbeitet masakatsu als videokünstler mit der kombination von bildern und sounds, wie zuletzt auch bei seiner videoinstallation und dvd-veröffentlichung &quot;light park&quot;, die in kooperation mit der modemacherin agnes b. entstanden ist. &quot;eating&quot; ist, als rein musikalisches projekt, in seinen arrangements stark von dieser filmischen, atmosphärischen herangehensweise geprägt, nur dass hier die sounds ganz ohne bilder auskommen. nun erscheint takagi masakatsu&#039;s zweites album auf karaoke kalk. und sicherlich ist es mehr als bloß ein zufall, dass es schlicht &quot;eating 2&quot; heißt.&lt;br /&gt;seine neuen stücke schliessen unmittelbar dort an, wo &quot;eating&quot; aufgehört hat. auch diesmal ist seine musik sehr assoziativ und lässt so viel raum für unsere eigene phantasie in der auslegung der musik und dessen, was sie sagen kann. masakatsu fängt  ganz unterschiedliche stimmungen ein, bei denen selbst dann, wenn sie melancholisch scheinen, immer ein hauch von fröhlichkeit mitschwingt. die sounds, die er dabei verwendet, arrangiert er ähnlich wie die bilder bei seinen installationen: kleine schnipsel oder längere sequenzen werden in neue zusammenhänge gesteckt. melodien oder wiederkehrende geräuschkulissen halten das ganze dabei zusammen, so dass die einzelnen stücke in sich weit geschlossener wirken, als bei &quot;eating&quot;, und weniger fragmentarisch oder momenthaft erscheinen. seine musik ist insgesamt weit kompositorischer, stück für stück und auch im ganzen.&lt;br /&gt;&quot;eating 2&quot; von takagi masakatsu hat deshalb eine ganz besondere intensität und gleichzeitig offenherzigkeit an sich, die stellenweise nahezu gefangen nimmt. und immer wieder denkt man, man würde etwas hören, das nicht fremd ist, sondern einem sehr nahe steht.&lt;br /&gt;</description>
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                <title>März - Wir Sind Hier ab 9,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/Maerz-Wir-Sind-Hier.html</link>
                <description>Wir Sind Hier ist nach ihrem Debüt Love Streams vom vorletzten Jahr das zweite Album von MÄRZ auf Karaoke Kalk. &lt;br /&gt;Elf neue Songs von Albrecht Kunze und Ekkehard Ehlers sind auf dem Album versammelt, von denen man zwei schon auf ihrer limitierten 10&quot; The River / Blaue Fäden im Juni treffen konnte. Dieses neue Album zu beschreiben wurde mir zur Aufgabe gemacht, und ich wähle bewußt und zum ersten Mal die Ich-Perspektive in einem Infotext, da ich mich durch das Wir im Titel direkt und persönlich angesprochen fühle. Denn ein Wir schließt immer auch ein Ich mit ein. &lt;br /&gt;Natürlich schreibt man, wenn man über Musik schreibt, auch über sich selbst. Musik ist etwas Persönliches, für ihre Produzenten, wie auch für ihre Hörerschaft, denn sie kann helfen, sich im Jetzt zu positionieren, und immer werden dabei Empfindungen frei, die nicht unbedingt in der Musik immanent sein müssen (und abhängig sein können von unserer jeweiligen Stimmung und dem Ort, an dem wir gerade stehen). &lt;br /&gt;Die Darstellung der Welt, wie die Welt selbst, sind ein Werk der Menschen; sie beschreiben sie aus ihrem Blickwinkel, den sie mit der absoluten Wahrheit verwechseln, schrieb Simone de Beauvoir in Das andere Geschlecht. Wenngleich Zusammenhang und Kontext natürlich anders waren, so lässt sich dieser Gedanke doch auf das Sprechen über Musik übertragen, und erweist sich als hilfreich, betrachtet man das zentrale Thema, die zentrale Aussage des neuen Albums von MÄRZ: Wir Sind Hier.&lt;br /&gt;Es geht um Positionierung, also um die Frage, wo du / ich / wir stehen, jetzt und in diesem Moment, und MÄRZ beschreiben in ihren Stücken das Hier aus ihrem eigenen, persönlichen Blickwinkel. Es scheint der Blick aus einem Park heraus zu sein - zumindest legen das Titel wie März Im Park und Oktober Im Park nahe -, doch bleibt offen, ob das abgezirkelte Gebiet eines Parks, mit seinen begrenzten Freiräumen, die gleichzeitig einschließen und ausgrenzen, ein Ort der Entspannung, der (trügerischen) Sicherheit oder der Ruhigstellung ist. Denkbare und undenkbare Orte schieben sich übereinander, und zurück bleibt, ein Gefühl der Unsicherheit, ob man hier sein möchte oder nicht.&lt;br /&gt;MÄRZ scheinen die Spannungen unklarer Positionen zu schätzen, oder: aushalten zu wollen, denn wie ein Gegenentwurf zu dieser Unsicherheit bauen sie auf Wir Sind Hier an ihre einladenden und verführerischen Landschaften aus Folk, Pop und Club weiter: expliziter, verschwenderischer, differenzierter - aber auch: mit mehr Mut zum Risiko als auf Love Streams, und nur ein Narr, möchte hier nicht verweilen. Verweilen in ihrer Welt zwischen Song und Track, Gitarren und Glocken, Banjos und Bassdrums, Hunden und Hawaigitarren, Plugins und Posaunen...&lt;br /&gt;Eine musikalische Welt jedoch, die versucht, selbst kein Park zu sein, also: abgetrenntes, abgeschlossenes Gebiet - jedoch um die Gefahr der Umzäunung und  Inbesitznahme weiß, weswegen MÄRZ die Grenzen offen halten, musikalisch und textlich, und es Platz genug gibt, sowohl für ihre typischen Hymnen wie Biber &amp; Enten (die zudem das Arsenal ihrer sonderbaren und selbstgemachten Sounds beträchtlich vergrößert), für Improvisationen, und Songs, in denen es heißt: was uns verändert / holt uns am Ende ein / was uns verändert / könnte ein Anfang sein. &lt;br /&gt;Songs, die mit aller Selbstverständlichkeit von großem Pop immer wieder nach Positionen fragen, sich selbst und damit auch mich. Die um die Fragen der Position, des Ortes, und der Beschaffenheit dieses Ortes kreisen, beständig kreisen, und damit: mich um- und einkreisen - so lange bis irgendwann (und beinahe automatisch) ihre Frage die meine ist: wo bin ich - hier? &lt;br /&gt;Wir Sind Hier ist eine Platte, die mit mir spricht. Auch, weil sie im Vergleich zum Vorgängeralbum deutlich songorientierter ist, was einfach dazu verleitet, noch mehr hinzuhören (was da eigentlich gesungen wird), und auch: weil dieses Wir Sind Hier, - das sich so sicher zu sein scheint, dass es glaubt, seinen Ort nicht benennen zu müssen - sich im Verlauf der Platte beständig selber in Frage stellt. &lt;br /&gt;Die mit mir spricht - nicht schlaubergerisch oder besser wissend, sondern einladend. &lt;br /&gt;Die mit mir um sich, dich, mich und uns kreist, und der Frage, wo wir eigentlich stehen, und die einzige Vorgabe ist, bei diesem (gedanklichen) Kreisen niemals wieder dort anzugelangen, von wo man ausgegangen ist.&lt;br /&gt;Das Schöne an Wir Sind Hier und jedem einzelnen Stück ist dabei, dass ich dieses Kreisen nicht als Zwang empfinde, sondern als Möglichkeit, den eigenen Blickwinkel zu überprüfen, um daraus meine ganz eigene Sicht, oder vielleicht sogar persönliche Wahrheit formulieren zu können. &lt;br /&gt;Eine Wahrheit, die es aushalten kann, sich den eigenen Fragen nach sich selbst zu stellen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fee Magdanz&lt;br /&gt;</description>
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                <title>Donna Regina - Late ab 9,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/Donna-Regina-Late.html</link>
                <description>late heisst das neue album von donna regina. und es ist inzwischen das dritte des kölner duos regina und günther janssen auf karaoke kalk. &lt;br /&gt;mit dabei ist auch diesmal steffen irlinger. er steuert wie schon bei ihren vorangegangenen alben a quiet week in the house und northern classic samples und sounds bei. damit und durch die diversen live-auftritte von donna regina, die er ebenfalls mitbestritten hat, ist er inzwischen fast schon zu einem festen bandmitglied avanciert.&lt;br /&gt;musikalisch schließt late sicherlich irgendwo bei northern classic an. unverkennbar ist regina janssens art, wie sie ihre songtexte gestaltet und interpretiert. jedoch wirkt ihr gesang frontaler, was sicherlich auch mit ein resultat der zahlreichen konzerte des duos ist. er fordert mehr und mehr raum innerhalb der musik ein und steht so diesmal zusammen mit ihr im vordergrund.&lt;br /&gt;ihre texte erzählen dabei immer noch von ähnlichen sehr persönlichen fragen, ängsten, sehnsüchten und erlebnissen wie schon bei den alben zuvor. und auch ein funken von poppiger melancholie schwingt in ihnen immer noch mit. nur ist der standpunkt, von dem aus hier auf diese gedanken geblickt wird, ein anderer. die songtexte wirken selbstbewusster, vielleicht auch einfach offensiver. so spricht regina janssen beispielsweise bei not a girl anymore nicht mit bedauern oder zweifeln von dieser tatsache, sondern beschreibt schlicht, was diese tatsache für sie bedeutet. weniger fragen bleiben unbeantwortet im raum stehen. sie werden zuende gedacht und mitsamt der antwort als erfahrung präsentiert. &lt;br /&gt;auch an den arrangements der stücke, an den verwandten soundelementen, den melodien und instrumentierungen lässt sich ein ähnlicher prozess erkennen. es wird mehr experimentiert, neue bisher unbekannte züge treten hier hinzu. manchmal sind sie so sehr ungewohnt elektronisch minimal und manchmal erinnern sie ganz entfernt an sehr klassische singer-songwriter-songs.&lt;br /&gt;alles in allem haben donna regina mit late so wieder einmal einen gewaltigen schritt vorwärts getan. und so schaffen sie es mit ihrer musik, selbst jene wieder von neuem zu überraschen, die eigentlich schon längst überzeugt waren.</description>
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                <title>Hauschka - Substantial 9,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/Hauschka-Substantial.html</link>
                <description>Nicht schießen, ich bin Pianist.&lt;br /&gt;Die Szenerie: in den Bergen von Wales, ein abgelegener und rauer, ein besonderer Ort. Und ein guter Ort, um eine besondere Platte zu produzieren. Die Personen: Volker Bertelmann im Studio seines Freundes Adam Fuest, außer den beiden lediglich ein Klavier und ein Laptop. Das Projekt: eine Platte mit Klaviermusik aufnehmen. Der Name: Hauschka.&lt;br /&gt;Klaviermusik ist sehr persönliche Musik, weswegen Klavier-Soloplatten oft einen besonderen Stellenwert im Werk von Musikern besitzen - so hoch will Volker Bertelmann sein Piano-Debüt jedoch gar nicht aufhängen, daher das Zurücktreten hinter ein Pseudonym. Dennoch ist auch Hauschka persönliche Musik, allein, weil sie ihn schon so lange begleitet, weil sie irgendwie immer &quot;da&quot;, immer von Bedeutung war. Schon im Titel also der Hinweis darauf, dass es hier um Wesentliches geht, um mehr als Fingerübungen oder Hintergrundgeklimper.&lt;br /&gt;&quot;Substantial&quot; ist eine Momentaufnahme, die zurückgreift auf ein Leben mit schwarzen und weißen Tasten, ist Augenblick und Geschichte, ist Gefühl und Gedanke zugleich - ohne zum bedeutungsschweren Konzeptalbum zu werden. Vielmehr liegt &quot;Substantial&quot; das konzeptionsloseste aller Konzepte zugrunde: die Improvisation. Jeder Track basiert auf einer kurzen Ausgangssequenz, deren Thema erweitert, moduliert und variiert wird - ohne jedwede Zielvorstellung, was Form oder Länge angeht. Herausgekommen ist Musik von unterschiedlicher, nun ja, Substanz: 11 stimmungsvolle Stücke, in denen sich unterschiedliche Spieltechniken überlagern und rhythmische Bilder von narrativer Tiefe entstehen. In denen weitere Instrumente wie Kontrabass oder Vibraphon aufblitzen und eine Ahnung von Pop durchschimmern lassen, die das Klavier als zentrale Klangquelle respektiert. In denen auf experimentelle und elektronische Musik zugegriffen wird, während die Direktheit und Leichtigkeit der improvisatorischen Herangehensweise ungestört bleiben. &lt;br /&gt;Bertelmanns verschiedene Musikerpersönlichkeiten fließen ineinander, wenn der Popmusiker mit Melodien spielt, der Elektronikproduzent sachte mit Sounds experimentiert und der Pianist den Klangkörper Klavier manipuliert, indem er die Saiten mit einem Plektron zupft, sie gedämpft spielt oder längs über sie streicht, um perkussive Effekte zu erzielen. Nach den Aufnahmen erfolgten Bearbeitung, Ergänzung und Fertigstellung der Tracks: Im Multitrack-Verfahren wurden bis zu vier Klavierspuren übereinander gelegt, Elektronik-Sounds aus dem Laptop sowie bei 3 Stücken das Bass-Spiel von Stefan Schneider (Mapstation, To Rococo Rot, Music A.M.) hinzugefügt.&lt;br /&gt;&quot;Substantial&quot; ist die Rückbesinnung auf die Grundlage seines Musikerlebens, auf die organischen Wurzeln der vielfältigen Projekte und Veröffentlichungen aus den letzten 15 Jahren (God&#039;s Favorite Dog, Nonex, Tonetraeger, Music A.M.). Hauschka ist eine weitere Facette Bertelmanns, keine Richtungsänderung: Es wird mehr Pop-Platten von ihm geben, wie die jüngst auf Quatermass erschienene Music A.M., einem Projekt zusammen mit Stefan Schneider und Luke Sutherland (Ex-Long Fin Killie); es werden weitere Elektronik-Platten nebst dazu gehörigen Clubtracks von Tonetraeger, dem Projekt mit Torsten Mauss, veröffentlicht; es werden aber auch weitere Hauschka-Platten erscheinen - ein Leben als Pianist hat schließlich mehr Spielzeit als eine Albumlänge.</description>
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                <title>Various Artists - Kalk Seeds 9,99 €</title>
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                <description>1997 gedeiht im Kölner Arbeiterviertel Kalk das erste Artefakt einer neuen Spezies. Offensichtlich elektronischer Natur, aber doch keiner bekannten Gattung zuzuordnen. Ein Hybrid, anfangs zwischen der Kölner Schule des Minimal Technos und den elektroakustischen Experimenten der Stadt. Er zeigt sich zuerst in einer Reihe 12&quot;es von Kandis, Senking und anderen. Dann 1998 das erste Album: Wunder - die Reaktionen: fast wirklich ein Wunder, noch heute entdecken Leute die Platte für sich und schicken entzückte Mails an Label und Künstler. Karaoke Kalk wird als eigene Spezies weltweit anerkannt und breitet sich aus.&lt;br /&gt;2005: Kalk Seeds dokumentiert die Ausbreitung des Kalk Gewächses, besonders in Japan und Deutschland. In 16  Stücken und einem Videoclip präsentiert sich das offene und doch so spezifische Profil des mittlerweile in Berlin ansässigen Labels nach fast acht Jahren kontinuierlicher Veröffentlichungen. Was klar wird ist: Karaoke Kalk versammelt Musik die so nirgendwo sonst stattfindet, sie ist immer an das Hier und Jetzt angedockt und zeichnet gleichsam eigene Linien in verschiedenste Soundwelten, mittlerweile auch weit jenseits des Elektronischen, die aber immer auf diese besondere, Kalk spezifische Art zusammengehen.&lt;br /&gt;Kalk Seeds beginnt mit dem eleganten ausformulierten Pop von Roman und liefert einen faszinierenden Ausblick auf dessen im Laufe des Jahres zu erwartendes zweites Album. Zusammen mit seinem Song finden sich insgesamt zehn völlig neue, bislang unveröffentlichte Tracks unter den 16 Stücken von &quot;Kalk Seeds&quot;. So erschließt diese Labelgeographie auch ständig Neuland. Da ist Hauschkas lyrische Miniatur am manipulieren Piano, dort tanzen Le Roks ungerade Beats, die mit sanften Harmonien korrespondieren. Dazwischen staunt man über Takagi Masakatsus Songexkursion in japanische Melancholie: Vierdreiviertel Minuten dramatische, ja betörende Zerbrechlichkeit der Form. Daneben finden sich Kalk Klassiker wie Donna Regina und März, deren Arbeiten am Song das Gesicht des Labels prägen sowie Helden der ersten Stunde in neuen Tönen etwa Sora/Garland und Kandis.&lt;br /&gt;Es ist der besondere Umgang mit den Formen, der vielleicht am besten den Karaoke Kalk Sound erklären mag: Ob es ferne Technostrukturen, Beach Boys-Harmonien, abstrakte Elektronik, Minimal Music oder Popexperimente sind, sie leben von einem energieerfüllten speziellen Zwischenraum, in Pascal Schäfers Rhythmusgebilden genauso wie in Takeo Toyamas bewegender Komposition &quot;Der Meteor&quot;.&lt;br /&gt;Kein Masterplan, sondern ein eigentümliches Wachsen bestimmt das Gebilde Karaoke Kalk, es ist nicht statisch, wandelt sich und bleibt dennoch unverwechselbar. Avant-Pop mögen manche sagen, andere: &quot;Das &quot;Les Disques Du Crépuscule&quot; unserer Tage&quot;. Karaoke Kalk füllt eine Lücke ist nicht nett sondern herausfordernd auch in jeder seiner Ideen von Schönheit, es ist die Antithese zur Gemütlichkeit und Genrelangeweile, es wächst und gedeiht. &quot;Kalk Seeds&quot; blickt auf eine Welt voller besserer Töne!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oliver Tepel&lt;br /&gt;</description>
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                <title>Poto &amp; Cabengo - S/T ab 9,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/Poto-and-Cabengo-S-T.html</link>
                <description>Da ist es, das neue Projekt von Jens Massel zusammen mit Michael Cramm, der ihn schon bei den letzten Kandis-Releases hier und da begleitete. Und wahrscheinlich wird man sich wundern, wenn man Poto &amp; Cabengo zum ersten Mal hört, denn wider Erwarten muss man nach den so bekannten Knister- und Knarzsounds von Jens Massel suchen ... Sie sind immer noch da und auch elementar für den Zusammenhalt der Musik, aber insgesamt wandeln die beiden auf ganz anderen Spuren.&lt;br /&gt;Poto &amp; Cabengos Musik ist von Country und Folk beeinflusst, nicht ohne Humor und nicht ohne die entsprechende Ernsthaftigkeit und das Wissen um die typischen Charakterzüge der Stile. Die Instrumente werden wieder ausgepackt und mit dem elektronischen Handwerkszeug verknüpft, das eine Platte geformt hat, die man nicht beschreiben kann, so einzigartig ist sie, so wenig hat sie mit Reminiszenzen zu tun und so wenig mit allem, auf dem heute Zeitgeist steht. Eine Platte also, die musikalisch mehr als überraschend ist, die unglaublich viel zu hören gibt und etwas formuliert, was man so selten findet: den Spaß an der Musik&lt;br /&gt;</description>
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                <title>Pascal Schäfer - Melody Express 13,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/Vinyl/LP/Pascal-Schaefer-Melody-Express.html</link>
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                <title>Pluramon - Dreams Top Rock 9,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/Pluramon-Dreams-Top-Rock.html</link>
                <description>Ein kurzes Intro. Dann: Rockige Gitarrenakkorde und nur einen Bruchteil von Sekunden später setzt Gesang ein. &quot;It&#039;s A Beautiful Time For A Lie...&quot;, singt Julee Cruise im Eingangsrefrain.  &quot;For A Lie&quot; heisst dann auch eben jenes Stück, mit dem Pluramon ihr neues Release eröffnen, das von seinem Arrangement her sicher einige zu Recht an Gitarrenmusik der 90er denken lassen wird. Aber &quot;Dreams Top Rock&quot;, Pluramon&#039;s erste Veröffentlichung auf Karaoke Kalk, lässt sich bei weitem nicht derart einfach und eindeutig klassifizieren. Zwar hat dieser Verweis seine Berechtigung, jedoch kombiniert Marcus Schmickler auf seinem Album klassisches Songwriting, Rockanleihen und poppige Gitarrenelemente mit elektronischen Sounds und Stilmitteln heutiger Tage. Auf diese Weise erzeugt er innerhalb seiner Musik und der aufeinanderfolgenden Songs einen Spannungsbogen, der von melancholisch-melodramatischen bis hin zu von &quot;wütender&quot; Kraft,  geprägten Momenten reicht, um sich dann wieder zu beruhigen und zu einem anderen Thema hinüber zu wandern. &lt;br /&gt;Maßgeblich zu diesem Eindruck trägt Julee Cruise&#039;s Gesang bei, der sich hier sehr vielfältig präsentiert. Er folgt innerhalb und in der Folge der einzelnen Stücke keinem spezifischen Muster, sondern passt sich der Stimmung der Musik und des gesungenen Textes an - oder auch umgekehrt. So kann er einmal ganz sanft klingen und dann wieder unerwartet &quot;böse&quot;. Die eindeutigste Klammer, die man &quot;Dreams Top Rock&quot; vor diesem Hintergrund geben kann ist vielleicht der Begriff &quot;Vocal Album&quot;. Darüberhinaus ist es aber eine ungewöhnliche und zugleich ausgesprochen spannende Zusammenführung bekannter Stilelemente, die man so hoffentlich nicht zum letzten Mal zu hören bekommt.&lt;br /&gt;</description>
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                <title>Fumble - Melo 13,99 €</title>
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                <title>Wunder - S/T 9,99 €</title>
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                <description>wunder ist das neue projekt von jörg follert, auch bekannt als saucer.&lt;br /&gt;schon als saucer bewies er sein gefühl für songs von ungewöhnlicher und aufwühlender atmosphärischer dichte. waren diese dort noch vorwiegend düster gestimmt, erlebt man nun auch melancholische und wunderbare (pop)momente. wunder bedient sich dabei eines breiten musikalischen repertoires. zwischen jazz und extrem verschleppten rhythmen wandelnd, schafft er sich seine sehr persönliche nische. samples kombiniert er gekonnt mit selbst eingespielten oder gesungenen passagen und gestaltet daraus ganz individuelle räume.&lt;br /&gt;seine räume bilden zusammen die schauplätze eines wunderschönen films, der immer ein teil deiner erinnerung bleiben wird.</description>
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                <title>Leichtmetall - S/T ab 9,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/Leichtmetall-S-T.html</link>
                <description>mit &quot;leichtmetall&quot; erscheint bei karaoke kalk innerhalb kürzester folge ein weiteres debütalbum. und diesmal sind es zwei frauen, die hinter diesem namen stehen.&lt;br /&gt;marion dimbath, die manchem vielleicht noch von den merricks her bakannt sein dürfte, und ihre partnerin nicola schüpferling kommen beide aus münchen und wenn man ihr album hört, wird man zunächst sicherlich überrascht sein.&lt;br /&gt;allem voran sticht in dieser hinsicht bei ihren zwölf stücken der ungewöhnliche einsatz des glockenspiels hervor, das zu großen teilen melodie- und stimmungsgebend ist und einem in dieser maßgeblichen rolle nicht wirklich vertraut ist.&lt;br /&gt;die songs von leichtmetall kreisen insgesamt und stark gerafft wiedergegeben um die alltäglichen auf und abs des lebens, ohne dabei plakativ sein zu wollen. die art, wie sie interpretiert werden und rein textlich gestaltet sind, erinnert dabei entfernt an  die eher literarisch-, chanson-geprägten releases des belgischen labels &quot;les disques du crepuscule&quot;, aber vor allem an chanson der 30er jahre. jedoch reicht dieser vergleich nur mehr als annäherung. gepaart mit dem in sich gegebenen klang des glockenspieles, geht von dem gesang scheinbar eine gewisse unterkühltheit aus, die jedoch weit mehr ein bewusstes stilmittel ist, denn tatsächliche gefühlslosigkeit in bezug auf die vorgetragenen inhalte.&lt;br /&gt;die souveränität, mit der dieses stilmittel von leichtmetall verwendet wird, ja, auch die konsequenz, mit der hier auf diese weise und auch im gesamten betrachtet eine sehr eigenwillige musikalische idee formuliert und umgesetzt wird, macht &quot;leichtmetall&quot; zu einer platte, die sich ganz klar abseits der derzeitigen entwicklung &lt;br /&gt;elektronischer musik positioniert. vielmehr zeigt dieses album, wie derzeit wenige seiner art, dass es immer noch genügend alternative wege gibt, menschen ohne effekthascherei, oberflächlichkeit und soundtüftelei mit musik zu bewegen und dabei gleichzeitig der allgemeinen musikalischen entwicklung einen neuen aspekt hinzuzufügen.&lt;br /&gt;</description>
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                <title>Pascal Schäfer - Dawn ab 9,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/Pascal-Schaefer-Dawn.html</link>
                <description>nach seiner viel beachteten &quot;melody express&quot; ep hier nun das erste langspielalbum des instrumentalisten und dj&#039;s pascal schäfer auf karaoke kalk. ausgestattet mit einem äußerst sensiblen gespür für komposition, arrangement und atmosphäre, überrascht schäfer auf &quot;dawn&quot; erneut durch seinen individuellen, ungewöhnlichen und assoziativen umgang mit unterschiedlichsten musikalischen referenzen von elektronik, exotica, techno, ambient, jazz bis minimal. filigran gewobene melancholie, emotionale tiefe,&lt;br /&gt;verspielte neugier, entrückte introspektion und betörendes stillleben...&quot;dawn&quot; ist eine liebeserklärung an die suggestive kraft der musik, ihre offenen grenzen und magie.&lt;br /&gt;der stoff aus dem träume gemacht sind&lt;br /&gt;</description>
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                <title>Fumble - S/T 9,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/Fumble-S-T.html</link>
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                <title>Hausmeister - S/T 12,49 €</title>
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                <title>Senking - Silencer 9,99 €</title>
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                <title>Hausmeister - Weiter ab 9,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/Hausmeister-Weiter.html</link>
                <description>dies ist das dritte album von hausmeister auf karaoke kalk. und wie schon sein vorgänger „unser“ trägt es einen sehr schlichten namen: „weiter“.&lt;br /&gt;weiter ist so ein wort, dass uns alle nur erdenklichen möglichkeiten an persönlichen auslegungen lässt und gleichzeitig auch einfach so stehen bleiben kann, selbst oder gerade weil christian przygodda sicherlich seine ganz eigenen gründe hatte, seinen neuen stücken ausgerechnet diese klammer zu geben. weiter kann so vieles sein: die musik, das leben, die liebe, der kummer, das denken oder eben man selbst, als person, als mensch an sich. vor allem ist weiter ein begriff, der, egal was er nun auch für jeden einzelnen von uns in diesem moment bedeutet, voller hoffnung ist, ein nach vorne schauen, trotz allem, was möglicherweise neben oder hinter einem steht. das ist sehr schön, weil es eigentlich so simpel ist. und dennoch ist es etwas, was vielen so selten wirklich gelingt im eigenen leben. denn das vergessen oder auch nur das etwas hinter sich lassen, eben den blick nach vorne richten, fällt manchmal sehr schwer, weil man nicht weiß, was dort auf einen wartet und man angst hat davor, diesen schritt zu tun.&lt;br /&gt;hausmeister hat den mut, diesen schritt zu tun. denn seine musik zeigt sich mit dem neu hinzugekommenem gesang von einer bisher unbekannten seite und bewegt sich deshalb auch viel mehr als bisher in songstrukturen. melodien und kompositionen stehen immer noch im vordergrund, ebenso wie die leidenschaft für herk∫mmliche instrumente, aber alles erscheint so viel klarer, geschlossener in sich und in der folge seiner uns bekannten musik. das titelstück steht ganz am schluss auf dem album von hausmeister und so erscheint es, wie ein aufarbeiten von vergangenem, das dann mit diesem hoffnungsvollem blick nach vorne, auf egal was da auch immer kommen mag, endet. – so ist „weiter“ auch eine wundersch∫ne liebeserklärung an das leben mit all seinen tücken und lücken...</description>
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