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        <title>A Number Of Small Things/Labels/SinnbusArtikel</title>
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        <description>Artikel aus der Kategorie Sinnbus</description>
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        <copyright>A Number Of Small Things</copyright>
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                <title>Seidenmatt - Wasserluft 13,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/nopic.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Seidenmatt sind zu viert. Sie sind Jan, Florian, Martin und Matthias. Sie haben eine instrumentale Grundausstattung namens Gitarre, Schlagzeug, Bass und Samples — abhanden gekommen ist der Gesang. Wer jetzt melancholische Eintönigkeit und musikalische Oberflächlichkeit erwartet, der sei eines besseren belehrt: seit mittlerweile zwei Jahren spielen Seidenmatt couchige Brachialität mit einer schier endlosen Tiefe. Ihre Musik erreicht den Zenit gern einmal durch Steigerung und dabei wird ROCK immer wieder gross geschrieben. Bei Seidenmatt kann man von Begriffen wie elementar, alternativ oder beseelt Gebrauch machen, ohne sich der Kitschigkeit wegen schämen zu müssen.</description>
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                <title>Sinnbus - Sinnbus Bag 9,99 €</title>
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                <title>I Might Be Wrong - Circle The Yes 13,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/4042564105476.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Es ist wie eine leise Ahnung. Wie das Gefühl, dass sich etwas ändern, etwas bewegen muss. Solch ein unbestimmtes, aber gleichsam unmissverständliches Gefühl muss Charlotte Salomon angetrieben haben. Als sie um ihr Leben zeichnete, als sie ihre eigene Geschichte zwischen Ja und Nein zu Papier brachte und ihre Welt in Frage stellte. Salomon starb früh; viel zu früh, um die Antworten für sich zu finden. Und das, was von ihrem inneren Kampf, ihrer leisen Vorahnung und dem ewigen Nichtankommen Bände spricht, ist in &quot;Leben oder Theater&quot; nachzuempfinden. Es ist ein zeichnerisches Theaterstück oder - wie sie es selbst nannte - ein Singspiel, das in seiner Dramatik und Intimität weder fass- noch beschreibbar ist. Es sind die Stimmungen jener Bilder, die nicht mehr loslassen.&lt;br /&gt;&quot;We circle the yes, we strike the no, we struggle for maybe - we do nothing at all&quot; heißt es in dem Refrain eines Songs von I Might Be Wrong. Ein Song, der nicht auf dem neuen Album der Berliner zu hören ist. Weil alles nur um diese Worte kreiste, diesen Zustand jener Zeilen von Sängerin Lisa von Billerbeck - mehr gab es nicht hinzuzufügen. Der Song wurde nie fertig, ist zugleich aber Dreh- und Angelpunkt von &quot;Circle The Yes&quot;. Denn dieses Album erzählt von einem Zustand, der verängstigt und ermutigt, der kreischt und schweigt, der wahnsinnig und glücklich zugleich macht: Man kommt dem Ja immer näher, aber niemals zum Greifen nah. Es bleibt immer in der Ferne, wie nah es auch ist. Man versucht es wieder und wieder fassen, sich von neuem zu nähern, wähnt sich kurz vor dem Ziel, bis einem die Distanz wie Schuppen von den Augen fällt. Die Sinnsuche im eigenen Loop.&lt;br /&gt;Von diesem Zustand singt Lisa von Billerbeck mit belegter Zunge, fiebrigem Kopf und aufgewühltem Herzen. Und ihre Band, die als solche im letzten Jahr vehement zwischen Ja und Nein, zwischen Zusammenfall und -halt schwankte, vertont diese Geschichte, dieses Singspiel so rührend mit. Denn I Might Be Wrong kratzten an ihrer Essenz, kippten vor und zurück, gingen Schritt für Schritt an Grenzen und Eingemachtes. Nun sind sie eins. Nach all dem Wankelmut ist diese Band sicher nicht am Ziel, aber doch auf einer neuen Ebene, inmitten einer anderen Stimmung und inneren Spannung, die sie gemeinsam vorwärts Richtung Neuland treibt. Kein überstrapaziertes Klickerklacker, weniger beiläufiger Knisterkram und viel mehr von jedem Teil des Ganzen, diesem kreativen Gemeinschaftskosmos, in dem sich in den letzten zwei Jahren so viel gedreht hat. Man stelle sich vor, dass Feist die Schlechtwetterfront bei Delbo durchbricht oder Cat Power The Album Leaf wach küsst und in eine noch fantastischere Traumlandschaft schickt. Unentschlossen, gänzlich verloren oder zwischen den Stühlen? Nein, hier schließt sich ein Kreis zum Guten. &quot;Circle The Yes&quot; ist ein Sing- und Sinnspiel, das in seiner Intensität weder fassbar noch mit Worten zu beschreiben ist. Vielmehr sind es die Bilder, die hier mit jeder Melodie und jeder Silbe gezeichnet werden. Unmissverständlich, berührend und immer mit dieser leisen Ahnung.</description>
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                <title>Bodi Bill - Next Time 13,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/4042564030174.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Next Time. Zurückkommen. Wieder anfangen. Wieder von vorn anfangen. Immer weitermachen. Bodi Bill und an ihnen die Spuren einer Zeit. Oder die der Auseinandersetzung, die des Hinterfragens der eigenen Position, der Bestimmung und dessen, was die eigenen Hände verlässt. Nach einem Jahr des Suchens und Ausbalancierens legen Bodi Bill Zeugnis ab. Next Time.&lt;br /&gt;Und dies als ein Dokument der Entscheidungen. Seien es mit Bedacht getroffene, seien es die, zu denen die fehlende Zeit immer und immer wieder zwingt. Das alles ist in so kurzer Dauer entstanden und gewachsen, vielleicht aus purem Zufall heraus oder mit etwas Glück. Möglicherweise auch, weil es bereits lange vorhanden war. Erwachsen in den Ideen, die uns miteinander verbinden, in der Verbindung all der Personen, die sich hier miteinander umgeben und als ein Ausdruck einer Zeit, in der wir leben. Hier ist ein Beweis des Versuchs mit sich im Reinen zu bleiben und - ja - die Welt zu retten, auch oder gerade in all den Alltäglichkeiten.&lt;br /&gt;Bodi Bill sind zu Besuch aus einer anderen Zeit, wovor oder wonach, ganz gleich. Was sie untereinander verbindet, ist die Verantwortung, die zu übernehmen sie mahnt. Wir haben hier unsere fünf, sechs Jahre. Wir haben das Wissen, auf das wir zurückgreifen und wir haben eine Idee. Oder zwei. Es gibt die Mittel, doch viel wichtiger: einen Grund. Wir haben uns für einen Kontext entschieden, aus dem heraus wir agieren und warum. Und für einen Moment. Hier ist ein Beitrag zu einer laufenden Diskussion. In eigenen Worten. Als unmittelbarer Teil davon.&lt;br /&gt;Nicht zufrieden zu sein ist dabei durchaus mehr als die berühmte Chance. Nicht mit sich, nicht mit den Umständen. Trotzdem den Wert zu erfahren, den der stetige Austausch bietet. Und nun die Möglichkeiten zu ergreifen und zu erfassen, was zu tun in eigenen Händen liegt. Dies sei das vorläufige Resultat einer Notwendigkeit. Und ein Versprechen, teilzuhaben und sich wieder und wieder zu stellen. Next Time. </description>
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                <title>I Might Be Wrong - It Tends To Flow From High To Low 13,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/4042564023756.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;This is what it is, and what is is right. I Might Be Wrong betreten die Welt mit einem herrlichen  Debütalbum. &quot;It Tends To Flow From High To Low&quot; ist brüchige und erhabene Popmusik. die sich  die Entscheidung zwischen Indiepopgesten, Stromrhythmus und Songwritermelancholie sehr  elegant verkneift. Tobias Siebert (Klez.E, Delbo, Phillip Boa) produzierte das Album schon zum  zweiten, diesmal noch umwerfenderen Mal. So fand das Kollektiv Zeit und Raum zur Bandwerdung. &lt;br /&gt;You&#039;ve got to search and find what you&#039;ve lost.&lt;br /&gt;You&#039;ve got to search and fight for what you love.  &lt;br /&gt;Zwischen Pop und Trübsal, Indie-Elektronik und Songwriterperlen finden I Might Be Wrong endlich  ihr Debütalbum. Das von Tobias Siebert (Klez.E, Delbo, Phillip Boa) produzierte &quot;It Tends To Flow  From High To Low&quot; glänzt und schimmert so, wie man es nach den Jahren des Werdens nur  erwarten konnte. Schon einmal fast fertig, war es zunächst einer Computerlaune zum Opfer  gefallen, war fort und blieb verschwunden. Doch aus schöner Asche steigt nun ein herrliches neues  Werk, besser und jünger und mutiger als zuvor. Tragischer, mühsamer und besser kann das alles  doch gar nicht beginnen. &lt;br /&gt;Voller Wechsel und oft bezaubernd ist die Geschichte dieser Band. Als Palmpeaches und zarte Idee  geboren, war sie nacheinander und oft zeitgleich Wohnzimmerprojekt, Spielplatz,  Herzensangelegenheit, Produzentenplan, um schließlich als Band im Leben anzukommen. Ein  Versprechen und ein Test der Möglichkeiten war da das selbstbetitelte EP-Debüt vor drei Jahren.  Die Unsicherheit der frühen Tage so anmutig wie deutlich wiedergebend, ließ es doch den Atem  stocken: Da war junge, bezaubernde Popmusik, herzlich und betrübt, die auf Entdeckung zu warten  schien und die sich doch nicht anpreisen wollte. Aber ja doch: Die Musik, die sprach für sich, und  sie hat seitdem neue, schöne und deutliche Worte in sich entdeckt. &lt;br /&gt;Die Stimme, die sie formuliert, stand und steht stets im Zentrum der Bandgeschichte und im  Inneren der Lieder. In den Worten und Melodien Lisa von Billerbecks leben erschütterter  Optimismus und herzwarme Trauer. Sie nähern sich Freuden mit Vorsicht, und sie erschüttern,  indem sie das Drama vermeiden. &quot;You could never write a word about my life&quot;, stellt sie schmucklos  fest und hebt damit Welten aus den Angeln. Die Verzweiflung einer Cat Power und der bewegende  Minimalmismus einer Alison Statton treffen sich hier, umgeben von herzlich pluckernder, gern  zappeliger und sogar süßer Popmusik, und könnten sich besser nicht aufgehoben wissen.&lt;br /&gt;Nach Jahren des Wechselns und Wachsens haben sich I Might Be Wrong auf einen Moment  geeinigt. Von hier an sind sie fünf, von nun an sind sie wunderschön. Mit »It Tends To Flow From  High To Low« hat das Werden vorerst ein Ende. Wir begrüßen das Neue und bleiben gespannt. </description>
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                <title>Bodi Bill - No More Wars 13,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/4042564019858.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Alex Amoon (Nonostar) und Fabian Fenk (Pantasz) sind Bodi Bill. Gemeinsam haben sie mit »No More Wars« ein Debütalbum aufgenommen, das sich elegant zwischen Clubkultur und Folkästhetik positioniert, ohne dabei der einen die Vorzüge der anderen abzusprechen. Eine wunderschöne Elektronikplatte, ein Tanz- und Höralbum voller berührender Songs und hitziger Tracks. Schwerelos flirren hier Rhythmussequenzen, nehmen sich Stimmen Zeit und Raum, werden Liebeserklärungen in Clubtracks verwandelt - und andersherum. &lt;br /&gt;Ein raffiniertes Popalbum, gefüllt mit Elektronika, dickem Beat, leidenschaftlichem Songwriting und virtuosem Programming. Das Bodi-Bill-Debüt »No More Wars« lässt die elektronische Musik den Schleier der Unpersönlichkeit in einer platten Welt ablegen, sich selbst als organisch träumen. Bodi Bill zerren den Wald durch ihre Laptops und bauen daraus Beats, spielen klassische Streichinstrumente und singen, weil es ihnen ein innerstes Bedürfnis ist. Es entstehen Popsongs, die den Satten sagen, dass sie doch noch hungrig sind. Auf der Grundlage gesampelter Spaziergänge treffen synthetische Sounds auf Fieldrecordings und fallen hölzerne Beats in ungewöhnliche Räume. Räume, die sich öffnen und schliessen, zischen und knallen. Hier schreibt der Sampler ein Lied. Hier klingt der Baum tanzbar, streckt die Stadt ihre Finger nach ihrem grünen Umland aus. Foren entstehen, in denen vermeintliche Gegensätze ergreifende Verbindungen eingehen. &lt;br /&gt;Bodi Bill sind der Punkt, an dem sich vielversprechende Anfänge über die bloße Idee hinaus zu einer Band verdichten. An einigen dieser Anfänge stehen die Postrock-Zeitlupe Nonostar, steht Alex Amoons BPitch-Control-EP »I Am The Virus«, steht Fabian Fenks Elektrogeräuschpop namens Pantasz, veröffentlicht auf Sinnbus und Keplar Records. Und immer wieder ist da Musik, die Verbeugungen und Referenzen geschickt in unmissverständlich originäre Strukturen zu weben versteht. Musik, die Umtriebigkeit und Vielseitigkeit ebenso spiegelt wie die Fähigkeit, in der Fülle von Bewährtem und Möglichem zielgenau das progressiv und zeitlos Gute zu benennen, zu nutzen und neu zu besetzen. So setzen Bodi Bill Komposition, Improvisation, Wagemut und Headroom an die Stelle immer nur noch fetterer Standards. Die Liebe zum Ganzen komplettiert das manische Jonglieren mit Details. Das Wissen um Tanzflächendynamik und Clubspannungsbögen stellt sich in den Dienst einer unverschämten Schönheit. &lt;br /&gt;Alex Amoon und Fabian Fenk nutzen ihre Books, um die in Klangfetzen zerlegte Wirklichkeit zu Musik werden zu lassen, egal ob nahe der Stille oder mitten im Getöse. Dabei springt hier eine morphende, tanzbare Hymne heraus, das andere mal eine Ballade über den Stillstand und die Enge in Technoclubs. Ein Loch in der Seele, überfüllte Himmel, vergehende Momente - die Welt ist ihnen zu groß, um nicht voll und ganz erzählt und durchlebt werden zu wollen. Bodi Bill setzen Bezüge zwischen der Samplingphilosophie eines Murcof oder Matthew Herbert, dem Tiefgang der Songs eines Bonnie »Prince« Billy oder Thom Yorke und den aufwühlenden Kompositionen eines Max Bruch oder Alfred Schnittke. Unsere Begeisterung? Grenzenlos.</description>
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                <title>Torchous - Cut The Plans 13,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/4260073710848.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;1998 sind torchous der Berliner Independentszene entsprungen, spielten vielzählige Konzerte im ganzen Land zusammen mit Bands wie sensefield, cable car theory, kevlar, slowride, pale, pleasure forever, sometree, delbo und das zuckende vakuum. 2001 veröffentlichten sie die EP &quot;rock beat break&quot; in Eigenregie. Das Debütalbum &quot;cut the plans&quot; wurde unter der Regie des Berliner Produzenten Anton K. Feist aufgenommen.</description>
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                <title>Kam:As - A Gap In Building 13,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/4260073710862.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;:come us! cleave that pavement! brich mit dir selbst, stosse dich in bewegung, begib dich zur klippe, beende dein schweigen, gerate in einklang, tritt zurück. diese berliner band holt den kontrast aus lachen und weinen ans licht. dazu braucht es nur wenige zentimeter raum und etwas strom. direkt, abwechslungsreich, stufenlos. songs für das loslassen. niemand verdient ein amen für intelligenz. kam as begreift (man) jedes mal anders. wer will, der hat hier inhalt und gehalt im gleichgewicht. und kracht darunter zusammen, denn kurzzeitig ist jeder in schach zu halten. musik - TRIP ROCK: songs in fragmenten erhalten. vertrackte »beats« ohne verstärkung, schnörkelnde basslinien und 2 unabhängige gitarren im loop, von folkartigen, teilweise 2stimmigen gesängen dominiert und anderseits schubumkehr mit brechende noisewänden oder monumentalen powerlines. im hintergrund wächst immer etwas heran und nährt das offenkundige.</description>
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                <title>Kate Mosh - Life Is Funfair 13,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/4042564008517.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Über eine Band zu sagen, sie klänge wie die frühen 90er, ist das eigentlich ein Kompliment? Auf jeden Fall. Solange es nicht um Grunge geht, versteht sich. Oder Crossover. Kate Mosh atmen den guten alten Indie-Rock der ersten paar Jahre des vergangen Jahrzehnts, und das in jeder Minute auf diesem erstaunlich souveränen Debüt. Endlich wieder eine Band, die Bock hat entschlossen auf den Putz zu hauen, um dann behutsam Schönheiten freizulegen, ohne an der Oberfläche in doofer Pose zu erstarren. Dieser Eindruck entsteht einerseits natürlich erstmal durch die Musik, diese kompakten, schnörkellosen Minihits, selten über drei Minuten, die ruhelos nach vorn sprinten und kaum Zeit zum Durchatmen lassen. Dieses coole, sparsame, aber äußerst effektive Gitarrenspiel zusammen mit einem kräftigen Schlagzeug, das bis zum Schluss nicht locker lässt und dem Affen unentwegt Zucker gibt. Hier strahlt drahtige Eleganz, die Musik wiegt kein Gramm zuviel. Und irgendwie dazwischen geklemmt steht im Mittelpunkt der markante Rufgesang, der sich nicht zu schade ist, auch mal die ganz große Melodie durchblicken zu lassen. Andererseits, und das ist neben den tollen Liedern das große Kapital dieses Albums, besitzen Kate Mosh etwas, dass vielen Veröffentlichungen fehlt: hörbare Spielfreude, Frische, ungestümer Tatendrang.</description>
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                <title>Masonne - 10 Fake IDs 13,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/4042564009989.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Die drei Antihelden des Berliner Indierock sind Betörer ihrer Zuhörer, Garant für Spannung, Verspieltheit und Energie. Sie verweben dreckig-kantigen Indierock, absolut treibende Rhythmen und organische Soundteppiche. Vertrackte Rhythmik trifft auf versteckte Melodien im lärmenden Überbau, plötzliche Pausen und Enden, sinnlich Gesungenes geht in Schreien über. Ihre Live Shows sind heftig, energiegeladen, mitreissend emotional und trotzdem präzise. Die Magie wirkt Generationen übergreifend, weil es um große, ehrliche Leidenschaft geht, ausgespielt von Leuten, die etwas erlebt und zu erzählen haben und sich dabei einen Scheiß um Kompromisse scheren. Aber genau diese unbeirrt persönliche Haltung macht letztlich alle großen Figuren der Popgeschichte aus. MASONNE erinnert an: Blonde Redhead, Komeda, Steve Reich, Sonic Youth, P.J. Harvey, Motorpsycho, Fugazi, Slint, Das Zuckende Vakuum, Shellac »10 Fake IDs« bringt Kühle in heißer Zeit, bringt Leidenschaft in Welten sandalentragender Sommeropfermentalität. Elf Ideen, sorgfältig ausformuliert und doch so uneindeutig wie nötig. Masonne finden Erfüllung im Fragment, fügen Schleife an Schleife. Mit geübter Hand verweben sie Idee, Rhythmus, Harmonie zu kunstvoll verwirrendem Durcheinander, um zur rechten Zeit, mit kleinem Ruck an losen Enden, alles in Leichtigkeit aufzulösen, zu Erleuchtung zu machen. Bass, Gitarre, Schlagzeug, Gesang verlieren sich in umständlichen Tänzen und kommen doch immer weiter vorwärts, vorwärts, vorwärts. Reißen mit, treiben voran, nehmen und geben die gute Luft.</description>
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                <title>Torchous - Variations 13,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/4042564012835.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;auf einmal instrumental. überwiegend ruhige stücke, kaum verzerrung. weitere auflösung der auch vorher schon nicht gerade eindeutigen liedstrukturen. torchous veröffentlichen mit »variations« ihr zweites album, das scheinbar wenig mit dem vorgänger »cut the plans« gemein hat. das mag mutig sein, als einigermaßen unbekannte band, man mag gedankenlosigkeit unterstellen, naivität. möglicherweise auch die berühmte antihaltung oder gleich ganz dick die negierung der gesetze des marktes. vielleicht liegen die beweggründe aber auch ganz woanders. vielleicht ist es einfach begeisterung für musik, noch dazu für die eigene. der unterschied zum eigentlichen klanggewand ist insofern kein so gravierender, als dass eben diese von vorn bis hinten zu hören ist. sei es nun die wie immer reiche, überbordende harmonik, die ausgeklügelte arbeit mit rhythmus oder die liebe zu den details. an der herangehensweise der band hat sich nichts grundlegend geändert. anders ist vielmehr die umsetzung. möglicherweise durch den gedanken angeregt, dass es immer unerklärlich bleibt, woraus in einem kreativen prozess irgendwann die überzeugung erwächst, etwas abgeschlossen zu haben, dass ein lied immer nur willkürlich ist, wird dieses also wieder auseinander genommen. eine idee, die übrigbleibt, dient als ausgang für einen neuen ansatz. torchous remixen sich selbst, das aber in echtzeit, als kollektiv und ergebnisoffen. das resultat trägt dann auch eher track- als songcharakter und lässt sich mitunter kaum noch mit den ursprünglichen stücken in verbindung stellen, eröffnet dafür aber neue möglichkeiten. so sind die neue alten stücke alle viel luftiger und verspielter als deren orignale und bieten einen wesentlich einfacheren zugang. der musik ist viel zeit und platz eingeräumt, sich in die eine oder andere richtung zu entwickeln, ohne dem hörer die aufmerksame verfolgung aufzudrängen. sie wirkt weniger kopflastig als noch zuvor, um einiges intuitiver und - man kann es ruhig einmal sagen - deutlich zärtlicher. glücklicherweise ist es der aufnahme gelungen, viel davon einzufangen. die musik ist behutsam und offen gemischt, die lebendigkeit, der raum und vor allem die dynamik erhalten geblieben. ähnlich den aufnahmen klassischer musik sind die leisen passagen wirklich leise, die lauten dafür umso beeindruckender, und es ist, mal umfassender betrachtet, eigentlich ärgerlich, dass diese liebenswerte besonderheit leider eben eine besonderheit ist. und nicht zuletzt ist die musik einfach wunderschön.</description>
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                <title>Ampl:tude - Auf Hören 13,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/Ampl-tude-Auf-Hoeren.html</link>
                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/4042564014143.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Rückt dichter zusammen und macht Platz für die Band. Bereitet Sinne und Nerven vor. Mit »auf hören«, ihrem zweiten Album, fahren Ampl:tude sanft und fetzig schnell und ab und in dich ein. Die elektronikfrickelnden Gitarrensympathisanten kombinieren Stromrhythmen, störrische Samples, zahnbewehrte Wellenformen und grandiose Harmonie mit geschickten Schnitten und ein wenig Klebstoff zu einem einzigartigen, einzigartig schönen Stück Popmusik. Ihre Heimat ist der Weltraum. Ihr Zuhause ist dein Herz. Im vergangenen August so live wie nur möglich aufgenommen, ist »auf hören« weit entfernt von Elektrosterilität und klinisch-reinem MIDI-Quatsch. Im Zweifelsfall sind Ampl:tude eben lieber Josh Baskin auf dem Riesenklavier als Kraftwerkimitate hinter Laptopimitaten. Sie holen ihren Liebsten lieber Blumen aus dem All als Teflon oder so. Und schreiben Lieder für Herzen, für Beine, für Lasertortenschlachten und die Autobahnpolizei. Scherenschnitt trifft Tanzmusik. Viervierteltakt trifft ewigen Moment. Und am Ende kriegt das Auto Flügel und hebt ab. Conrad, Phil und die Gebrüder Ruthenberg machen Tanzmusik für gute Menschen. »auf hören« ist zu fein für den Stumpfclub, zu freundlich für Hipstertum, zu verspielt für Faschisten. Überall lauern flirrende Freude, freundliches Klappern, schöner Moment. Nach schmerzlichem Verlust und unsicherer Wegsuche sind Ampl:tude mit ihrem zweiten Album angekommen. Vielleicht bei sich selbst, auf jedem Fall aber an einem interessanten, spannenden, ja sogar ziemlich geilen Ort, an dem es viel zu probieren und mehr zu entdecken gibt.</description>
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                <title>Kam:As - Bric-A-Brac 13,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/4042564013627.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Konzentration auf das Wesentliche: Unendlichkeit. Hier ist »Bric-A-Brac« ein Album zum Geleit, ein Handbuch frei von Eindeutigkeiten. Hier ist Wucht, hier ist Behutsamkeit. Zweistimmigkeit legt der Seele die Hand auf, rohes Rufen schabt über die Wahrnehmung. Kam As konstruieren Rockmusik nach eigener Logik. Das Quartett schachtelt, das Quartett schleift, das Quartett bewegt sich stetig und druckvoll nach vorn. Schritt für Siebenmeilenschritt. These boots are made to fit every foot. Der Nachfolger des majestätischen Spiegelkabinetts »A Gap In Building« nimmt gern Fremde an die Hand. Kam As führen mit Freuden umher. Sie locken tiefer, halten die Spannung, versprechen verwirrende Erleuchtung. Rhythmen wechseln sich ab, Harmonien umspielen sich, Popmuster werden angedeutet und zerschlagen. Große Finale machen großen Bewegungen machen großen Anfängen Platz. »Bric-A-Brac« funktioniert so. Zum Beispiel. Lied für Lied, Satz für Satz definieren Kam As den Horizont neu, schieben ihn voran, erweitern das Sichtfeld. Von der bleischweren Eingängigkeit des eröffnenden »Sad Clown&#039;s Breakfast» zur warmherzigen Resignation von »Creature Tango«, vom entrückt polternden »Trans Am« zur Ewigkeit des »1000 Cannon Starliner« wagen die Wechsel mehr und mehr. Strukturen werden aufgebrochen, die Freude am Erleben geschürt und »Bric-A-Brac« zieht hinaus aufs Meer, in die Himmel, in das Ich, in die Dunkelheit. Dort hallt es nach, dort lässt es zurück. Es bleibt ein absolutes Echo. Meine Seele ganz im Ohre. Aufgenommen wurde »Bric-A-Brac« im Studio Bellevue, Berlin. Gemeinsam mit Thomas Kastning (Kate Mosh) gelang es Kam As hier, Wucht und Weisheit zu balancieren. Immer wieder neu entdeckte man die Freude am Spiel und an der Spielerei. Man versuchte. Man trennte sich im Streit. Über neun Umwege fand man wieder zurück, die schließlich ein fertiges Album wurden. sinnbuSRecords präsentiert, aufgelöst und freudig: »Bric-A-Brac«. Ein Album für Freunde der Begeisterung. Ein Album für Menschen, die sich für Angst und Ewigkeit interessieren, die mit dem Versprechen verwirrender Erleuchtung zu ködern sind. Ein Album, das wir unmöglich beschreiben können.</description>
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                <title>Barra Head - We Are Your Numbers 13,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/4042564013610.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Genügsam in der Wahl der Mittel, umwerfend maßlos in Einsatz und Wirkung. So wuchten Barra Head zärtlich Musik auf Bühnen und Tonträger. Unabhängig und eigenständig gestaltet das Kopenhagener Trio seit den frühen Neunzigern seine Geschichte, hält die von ihm ausgehenden Fäden fest in der Hand und kontrolliert Sound, Gefüge und Ausbruch sanft und mit sicherem Griff. So auch, so vor allem auf ihrem zweiten Album »We Are Your Numbers«, das die Dänen kurz vor dem Sommer in die südlicheren Länder bringen. Arm an überflüssigen Spielereien und voller Variationsfreude kommt »We Are Your Numbers« komplex und präzise auf den Punkt. Klug verschachtelt setzen die drei Instrumente jede Note an ihren Platz. Blühend markieren Stimme und Melodien Akzente vor knorrigen Hintergründen. Wieder und wieder schlagen Barra Head Löcher in allzu eingängige Passagen, zögern Pause, Play, Pause, Play sekundenlang an Klippen, eh sie sich zuversichtlich und zornig in die Tiefe stürzen. Man stelle sich Karate unverblümt und geradeheraus vor, Don Caballero mit ungebrochener Freude am Lied. Barra Head beherrschen den Moment, das zarte Seelenheil und die kantige Rhythmusstudie. Wo schon ihr Cover die Jagd nach Horizonten und der endlosen Weite einer- und präzise Kontrolle der Formen und Inhalte andererseits verspricht, lösen Jakob Hvitnov, Arvid Gregersen und Mikkel Jes Hansen auf ihrem zweiten Album all dies und mehr problemlos ein.</description>
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                <title>Seidenmatt - Iyutso-Bi 13,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/4042564014136.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Hallo Wurzeln. Hallo Herzschlag. Listen to progress, bitte. Seidenmatt werden weiter und machen das hörbar. An Zwischenspielen, Touren, Aufnahmen und sich selbst gewachsen, präsentiert sich die erste sinnbusband ever mutiger, schöner, verzweifelter, sicherer und großartiger noch als auf ihrem Debüt. Elektronik, Delaywände, Loops und Läufe, Rhythmusspiel und Knistern - wo »Wasserluft« noch zwischen den Polen vermittelte und die Split mit Honey for Petzi Gebiete im Grenzland absteckte, so hat sich »if you use this software often - buy it« längst an den Ausbau gemacht. Hat gegraben und gebaut, sich gedehnt und im Außen seinen Kern gefunden. Hier treffen sich Gitarre, Bass, Schlagzeug, Samples und Gäste, geben Klängen Konturen und lassen neue Schatten an der Höhlenwand tanzen. Neue Objekte in neuen Lichtern, neue Laute für neue Worte. Und wo andere auf frisch gelegten Flächen ausrutschen, sich in Studien verlieren und das Sprechen verlernen, können Seidenmatt tanzen, können sie Distanz wahren, können sie auch ohne Worte und öde Eindeutigkeit von Greifbarem erzählen. Nichts ist profaner als Auflösung. Kein Verlust dümmer als der der Spannung. Wo der Projektor zu surren beginnt, die Klinke heruntergedrückt wird, sich die Hand im Sog der Erde langsam von der Klippe löst, dort geschieht »if you use this software often - buy it«. Seidenmatt konservieren hunderte dieser Zustände, intensivieren, schwächen ab, überschreiten jauchzend Grenzen und laufen summend an ihnen entlang. »Nun küss sie doch!«, schreit, wer es nicht mehr aushält. Wer es nicht besser weiß.  Ewige Spannung, rasender Stillstand. Niemals zögern, ewig innehalten. An der Oberfläche dieses Albums pulsiert das Experiment, darunter schieben sich Ideen und Richtungen in Position, bereiten vor und warten ab. Dann hebt Musik den Kopf, erinnert sich, lächelt kurz verlegen, hebt ab. Hallo Wurzeln, Herzschlag, Perfektion. Bitte abschnallen.</description>
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                <title>Monotekktoni - How To Reduce Power Consumption To A Minimum 13,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/4042564016543.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Die Welt dreht sich um Tonia Reeh. Sie wechselt ihren Standort, sucht nach der richtigen Perspektive, blinzelt mit den Augen und versucht zu fassen, was sie hört und sieht. Extrablatt, Extrablatt! Das Masonnedrittel mit Stimme heißt jetzt wieder Monotekktoni und hat die geilste Elektroplatte der Geschichte gemacht. Sie heißt »How To Reduce Power Consumption To A Minimum« und wir bringen sie heraus, um uns in Tonias Windschatten an aufgewühlter Coolness glücklichtrinken zu können. Der Titel, natürlich: Augenwischerei. Tausendliterweise stecken Blut und Herzschweiß in diesem Album. Tausendliterweise wird beides weiter gefordert und potenziert zurückgegeben. Denn diese zweite Monotekktoni-Platte funktioniert auf allen Ebenen, auf etliche Arten und auf viele Weisen. Wo Schaffens- und Zerstörungswut sich so famos ergänzen und in die Parade fahren, dem klassischen Klavier Monstermanieren und dem Hirn das Bouncen beibringen, da kann ja nur wahre und umwerfende Größe entstehen. Also: Elektroklangforschung, Songwritingoperation am offenen Herzen, heftig dicke Beathose, unbarmherzig schöner Pop – Tonia Reeh spielt alle Karten aus und winkt dann noch vielversprechend mit der Hinterhand. Es gibt, sie gibt: immer mehr, mehr, mehr von allem. »That&#039;s hardcore«, sagt sie dann, und haut der Welt ihre Größe so liebevoll ins Gesicht, dass diese nur entgeistert ihren Mund öffnen kann. Dann schlucken, dann grinsen. Dann endlich fassen und abgehen. Wir haben zu danken.</description>
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                <title>Kinn - Karlshorst 13,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/Kinn-Karlshorst.html</link>
                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/4042564017786.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Minimalmusik, Maximalmusik, Klangskulptur, Feldaufnahme, Kammermusik, stille Schönheit, Harmoniemassiv - Sie sind all das und all das im richtigen Maß. Und nicht zuletzt sind Kinn in all diesen Bereichen keine Unbekannten. Auf Labels wie Staubgold, Tomlab, Morrmusic, Beau Rivage, Autumn Records, Naivsuper und eben Sinnbus erschienen die bisherigen Solo- und Bandprojekte der Kinndrittel. Marcel Türkowsky ist Bassist beim Auf-Wiedersehen-Rockmusik-Kollektiv Masonne und Klangkünstler auf eigenen Pfaden, Jan Thobens jenseitig-präzise Multirhythmen haben ihr Zuhause bei Gaston und Taunus, und »Zweite Meer«, das letzte Album des Hörspielkünstlers, Klangforschers und Ausnahmekomponisten Frank Schültge Blumm, ließ Ralf Bei der Kellen in der Spex jubilieren: »Hoffentlich hört Blumm nie auf, Musik zu machen«. Blumm hört nicht auf, Musik zu machen. Im ewigen Gegenteil: Alles fängt immer gerade erst an. So haben sich auch Kinn nach dem selbstbetitelten Debüt „Tete-a-Tete“ neu konstruiert. Das neue Schlagzeug haut neue Kerben in den Klang, in denen sich neue Wortfetzen und Klangspiele anmutig fangen. Viele kleine Teile, viele Loops und Einmaltöne vereinigen sich hier zu Tracks und Entwürfen, Liedern und Miniaturen. Dieses beispiellos gelungene Ineinandergreifen von Rhythmus, Harmonie, Raumklang und Tondokumenten schafft ein stilles Spektakel, ein raumgreifendes Faszinosum. In den USA und Japan bereits via Audio Dregs erschienen, kommt es nun über sinnbusrecords in weitere Welten. Kinns gesammelte Vorgeschichten, ihr Referenzkatalog zwischen Folk und Minimal Music, ihr Zeitlupensehnen, ihre Wassertakte und dynamischen Rasanzen spielen sich auf »Karlshorst« bestmöglich Themen und Töne zu. Und bei all dieser Freude am Wandel und der Liebe zum Zufall bleibt das zweite Kinnalbum nie nur Studie, nur kluge Improv-Momentaufnahme mit Minimalmusikreferenzen. »Karlshorst« ist eine Platte voller umwerfender Musik, die den Kopf fordert und das Herz freidrehen lässt. Oder eben - und das liegt schön bei dir und dir dahinten - umgekehrt. Aufgemerkt also und hingehört: Alles fängt immer gerade erst an.</description>
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                <title>Alarma Man - S/T 13,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/Alarma-Man-S-T.html</link>
                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/4042564018011.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Erinnert sich jemand an Schweden? Erinnert sich jemand an Umeå, an Luleå? Erinnert sich jemand an ein ungeheures musikalisches Potenzial, an ein Gefühl der nahenden Veränderung aller Dinge? Weiß jemand noch, wie diese Spannung an Intensität verlor, wie sie nach und nach der Eitelkeit, den Befindlichkeiten und dem leichten Weg geopfert wurde? Kann noch jemand sagen, wann man das letzte Mal von Rockmusik aus Schweden nicht einfach nur bestens bedient, sondern komplett umgeblasen wurde, überrascht und geschüttelt und verbrannt und neu geboren? Oder anders gefragt: Will mal wieder jemand? Als Haken schlagende Dampfwalze, als Erlöser mit Turboboost, als apokalyptische Lässigkeit blasen Alarma Man solche rhetorischen Fragespielchen einfach weg und um und beiseite. Was bleibt, ist die Antwort: Ja, ich will. Und: Ja, ich will noch mehr. Vier zappelige junge Männer aus den wirreren Ecken Göteborgs geben noch mehr, geben wohldosiert schlichtweg Alles, und davon viel. Nimm Refused und Breach als Ansatz, nimm Don Caballero als Idee, transportiert nach 2006 und mit den Erkenntnissen, Ergebnissen, Schleudertraumata der letzten Jahre Post- und Indiestyle unterfüttert. Blas es auf, beschleunige, mach dir ein Bild und lass es von Alarma Man zerhauen. Ja, ich will noch mehr. Niklas Fors, Viktor Lager, Carl Fredriksson, Andreas Litfeldt - sechzehn Saiten und ein Schlagzeug in ständiger Bewegung, rasant mitreißend und dauerhaft fantastisch. Gekonnt vereint die Band Death Metal, Indiepopästhetik und Hardcore und schafft es, sie alle durch Spielfreude und Geschwindigkeit tüchtig zu verwirren, zu beleidigen und neu strahlen zu lassen. Alarma Man sind Irrgartenmathematik, Arpeggiopunk und Action voller Action. Sie sind, was gebraucht wird. Ja, ich will. Wie war die Frage?</description>
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                <title>Audrey - Visible Forms 13,99 €</title>
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                <description>&lt;img src=&#039;http://www.anost.net/out/pictures/onthefly/oxarticle/icon/56x42/1/SR018.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Der erste Blick fällt auf Mehr. Auf ein Mehr an Ereignissen, an Klängen, an Mut. Das schwedische Quartett Audrey lässt der selbstbetitelten EP ein Debütalbum folgen, auf dem Entwürfe zu Werken und Ideen zu wunderbarer Musik werden. »Visible Forms« ist dem geduldigen Lied, der genügsamen Melodie, dem schlichten Weltumwerfen eine Heimat. Denn die Musik von Rebecka Kristiansson, Victoria Skoglund, Emelie Molin und Anna Tomlin gibt sich bescheiden, ihre Geschwindigkeit ist die des Innehaltens. Und doch entsteht gewaltige Schönheit, die endlos bewegt. Das was du hörst, ist nicht Langsamkeit. Es ist eben die liebevolle Präzision, mit der Audrey seit 2002 ihre Klänge, Wege und Umgebungen gestalten. Audrey arbeiten, erfinden und entdecken im Kollektiv, halten Fäden in ihrer Hand oder legen sie in die bester Freunde. So wird mit Liebe und Sorgfalt das Umfeld geschaffen, in dem die in jede ganze Note, jeden zögernden Snareschlag geschriebene Schönheit bestmöglich strahlt. So bezaubert sie, so nimmt sie ein. Nicht von ungefähr stellte sich etwa Produzent Paul Bothén (Kristofer Åström, The Bear Quartet) auf eigene Rechnung weit länger als geplant in den Dienst von »Visible Forms«. Mit ihm zusammen hielten Audrey nicht nur fest, wie viele Schritte seit der Debüt-EP gegangen wurden. Sie schufen auch ein Dokument der elegisch euphorisierenden Sensation, die Audrey live sind. »Visible Forms« ist Musik geworden, die mit und in sich selbst neue Wege gefunden hat, in deren Klängen, Wegen, Wendungen wir noch das Echo früher Schritte hören, die sich und uns aber nun so viel weiter führt, so viel mehr zu erzählen weiß. Dabei ist es es kaum wichtig, wann sich welche Instrumente die Themen und Ideen zuspielen, wann und wie genau Gesänge und Chöre Flächen und Wände zeichnen. Alles klingt, wirkt und bewegt im Ganzen. Manchmal wohl so, als hätten Rachel&#039;s auf »Selenography« plötzlich wahrhaftigen Gesang entdeckt. Oder so, als hätte der Groll von Low einer freundlichen, erschütternden Wehmut das Feld geräumt. Letzten Endes jedoch klingt es vor allem und stets wie das Debüt einer Band, die die Sprache gefunden, entwickelt und ausdefiniert hat, in der ureigene Ideen, Konzepte und Traurigkeiten punktgenau beeindrucken, berühren und umwerfen. Wir sind glücklich, erneut Teil ihrer Geschichte zu sein.</description>
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                <title>Ampl:tude - Der Igel An Der Orgel 13,99 €</title>
                <link>http://www.anost.net/Musik/CD/CD/Ampl-tude-Der-Igel-An-Der-Orgel.html</link>
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