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Viel Zeit ist nicht vergangen. Und schnell ging es auch. Nicht nur dass die Töne und Texte für Benni Hemm Hemms zweites Album "Kajak" in wenigen, konzentrierten Wochen entstanden sind. Auch für die Aufnahmen in Sundlaugin, dem Tonstudio von Sigur Rós, blieben gerade einmal vier Tage Zeit - vier magische Tage, in denen elf Musiker und Musikerinnen dreizehn vibrierende Stücke aufgenommen haben. Mit Pauken und Trompeten, mit Gitarren, Posaunen, einem Glockenspiel. Ein Stürmen und ein Drängen, energetisch, emphatisch. Ein eindringliches Leuchten, warm und schon von weitem sichtbar.
Dabei hätte Benedikt H. Hermannsson eigentlich alle Zeit der Welt gehabt. Oder zumindest eine ganze Weile. Ist er doch immer noch 26 Jahre jung. Und sein selbstbetiteltes Debütalbum - in seiner isländischen Heimat zum Album des Jahres 2005 gekürt - nicht einmal zwei Jahre alt. Gerade erst, im Sommer 2006, wurde es auf Sound of a handshake, der kleinen, neugierigen Schwester von Morr Music auch für den Rest der Welt veröffentlicht. Aber wahrscheinlich konnte "Kajak" einfach nicht mehr warten. Diese Lieder wollten erzählt werden, so pulsierend, wie sie hier aus den Lautsprechern purzeln.
Noch immer mit dabei: die emphatischen Bläsersätze des Northern Souls, die wirbelnde Spielfreude aus den Fugen geratener Tanzmusik. Neu ist eine dramaturgische Balance, ein Geben und Nehmen, auch und gerade innerhalb der einzelnen Stücke. Benedikt H. Hermannsson, der leidenschaftliche Erzähler und listige Entertainer, ist mit "Kajak" auch zu einem versierten Arrangeur geworden.
"Sorgartár" ist nahe am Wasser gebaut, erzählt vom Leben am Meer. Ein Branden und Schwellen, ein Ritt auf einem Wellenkamm aus Bläsern, Orgeln, einer Baritongitarre.
"Regngalsinn" ist ein abstraktes Liebesgedicht, Vögel zwitschern, ein Himmel voller Geigen. Eine Powerballade beinahe, hätten Powerballaden nicht so einen schlechten Leumund. "Mónakó" offenbart sich so schillernd wie das gleichnamige Fürstentum. Ein absurder Song mit einem unmöglichen Taktmaß und dreier sich überlagernden, lautmalerischen Gesangsfiguren. "Egisa" schließlich ist ein langsamer Spaziergang hinaus aus dem Album, hinein in die Sonne. Die steht tief und lässt uns blinzeln.

Benni Hemm Hemm: Kajak

CD
LP+7"
Skvavars Benni Hemm Hemm 03' 43''
Brekkan Benni Hemm Hemm 05' 31''
Snjórjljóssnjór Benni Hemm Hemm 03' 15''
Sorgartár Benni Hemm Hemm 02' 35''
Sól Á Heyhóla Benni Hemm Hemm 02' 47''
Regngalsinn Benni Hemm Hemm 05' 18''
Stoffer Benni Hemm Hemm 05' 10''
Abbastúfur Benni Hemm Hemm 06' 23''
Aldrei Benni Hemm Hemm 03' 15''
Sex Eða Sjö Benni Hemm Hemm 04' 07''
Mónakó Benni Hemm Hemm 01' 49''
Ég Á Bát Benni Hemm Hemm 03' 28''
Egísa Benni Hemm Hemm 04' 05''
Egísa Benni Hemm Hemm 04' 05''
Brekkan Benni Hemm Hemm 05' 31''
Snjórjljóssnjór Benni Hemm Hemm 03' 15''
Sorgartár Benni Hemm Hemm 02' 35''
Sól Á Heyhóla Benni Hemm Hemm 02' 47''
Regngalsinn Benni Hemm Hemm 05' 18''
Stoffer Benni Hemm Hemm 05' 10''
Abbastúfur Benni Hemm Hemm 06' 23''
Aldrei Benni Hemm Hemm 03' 15''
Sex Eða Sjö Benni Hemm Hemm 04' 07''
Mónakó Benni Hemm Hemm 01' 49''
Ég Á Bát Benni Hemm Hemm 03' 28''
Skvavars (Single Version) Benni Hemm Hemm 03' 43''
Aldrei (Featuring Jens Lekman) Benni Hemm Hemm 03' 56''

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