Dena

If It's Written

Mansions & Millions & Dena MAMI16LP
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„Wenn es in den Sternen steht“ lautet ein bulgarisches Sprichwort. In Zeiten der Unsicherheit, ist der Glaube an Sternbilder nachvollziehbar. „Letztes Jahr endete gefühlt jedes Gespräch, das ich führte, mit diesem Satz“, erklärt DENA. „Ich hatte also schon den Albumtitel, bevor ich mit dem Album selbst angefangen habe. Es geht um das Vertrauen und den Glauben an universelle Verbindungen – den Glauben daran, dass am Ende alles seinen richtigen Platz findet.“

Und in der Tat hat alles seinen richtigen Platz gefunden: Vier Jahre nach dem Debüt „Flash“ markiert „If It’s Written“ ein neues Kapitel in DENA musikalischer und persönlicher Entwicklung. Es ist ein Produkt entscheidender Transformationen in ihrem Leben undSchaffen, es ist ein Werk einer erwachsen gewordenen Frau, die Dinge selbst in die Hand nimmt. Das Album feiert die Individualität und Unabhängigkeit, denn zum ersten Mal hat DENA den Großteil der Tracks selber produziert. „Für mich war das ein entscheidender Fortschritt“, sagt sie, „Es war ein echter Trip vom Schreiben des ersten Tracks bis hierhin“ Es dauerte zwei verschiedene Albumversionen und vier Mixes aber nun schließt sich er Kreis und „If It’s Written“ erblickt das Licht der Welt.

Während der Arbeit am Album lud sie Freundinnen und Freunde zu Kollaborationen ein und erschuf somit ihr ganz eigenes Universum: Zu hören sind der kanadische Indie-Crooner Sean Nicholas Savage auf „So Wrong“ oder die philippinischen cool-cats Eyedress und Rhxanders auf dem lässigen „Things That Mean A Lot“, welches die Leere vor dem Ende einer Beziehung auf den Kopf trifft. Des Weiteren * die in Berlin lebende argentinische Künstlerin Pictorial Candi auf dem Outro und Langzeitkollaborateur Erlend Oye auf dem minimalistischen „Speculations“.

Die Musikszene Berlin-Neuköllns um das Label Mansions and Millions hatte ebenfalls einen entscheidenden Einfluss auf die neuen Songs: „Es war wirklich inspirierend von diesem ganzen DIY-Spirit umgeben zu sein“. Passend dazu nennt sie das „If it’s Written“ ihr „Laptop-Album“, da sie öfter den Gesang einfach in das Laptopmikrofon sang, während sie die Tracks produziert hat. Keine überbordenden Setups: nur sie, ihre Ideen und das Vertrauen in ihren Plan (Ziele?)

Passenderweise sind Kommunikation, Computer, Smartphones und all diese Gadgets nicht nur Werkzeuge zum Aufnehmen des Albums gewesen, sondern auch thematisch entscheidend: „Wir sind alle Teil einer großen Text-Message“, sagt sie nachdenklich, „in diesem Album geht es um uns und unsere Kommunikation“. Oder auch deren Abwesenheit, wie sie das klug-reduzierte HMU oder das funkige „Fuck It“ verdeutlichen. Was passiert mit unseren Gefühlen, wenn alle Interaktionen nur noch digital ablaufen? DENA weiß es auch nicht genau „aber hat irgendwann jemand je einen Song geschrieben, in dem es nicht um Gefühle geht?“ Wahrscheinlich nicht, aber nur wenige umschreiben diese Emotionen im Digitalen Zeitalter so treffen und schön wie DENA.

Dena: If It's Written

If (Intro) Dena 1'03''
So Wrong Dena 3'06''
Imaginary Friends Dena 4'04''
HMU Dena 2'20''
Things That Mean A Lot (Single Edit) Dena 2'29''
Speculations Dena 2'06''
Freaking Out Dena 3'50''
The Promise Dena 1'41''
Fuck It Dena 3'07''
Forever Whatever Dena 3'34''
Easy Luv Dena 2'14''
If It's Written (Outro) Dena 1'29''

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